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Heilbronn

Hopp verteidigt Beckenbauer in WM-Affäre

Der Hoffenheimer Mäzen Dietmar Hopp hat seinen Freund Franz Beckenbauer in der WM-Affäre verteidigt.

21.10.2016
  • dpa

Heilbronn. «Man sollte dem Franz dankbar sein für seine Bemühungen, die WM nach Deutschland zu holen und ihn nicht verteufeln», sagte der SAP-Gründer und Hauptanteilseigner des Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim in einem Interview der «Heilbronner Stimme» (Samstag). «Franz Beckenbauer ist so ein anständiger Mensch. Ich habe überhaupt noch nicht verstanden, warum jetzt so schnell geurteilt worden ist.»

Als Chef des früheren WM-Organisationskomitees ist Beckenbauer die Schlüsselfigur in dem Skandal um dubiose Geldflüsse rund um die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Zuletzt wurde im September bekannt, dass er diese Funktion nicht wie lange behauptet ehrenamtlich ausübte, sondern ein Millionen-Honorar vom WM-Sponsor Oddset erhielt. «Das, was bisher veröffentlicht worden ist, dass er Werbeeinnahmen von vier Millionen erhalten hat und der DFB 2,5: Vielleicht hätte der DFB gar nichts bekommen, wenn der Franz gewollt hätte? Mit dem DFB kann man keine Werbung machen, mit Franz Beckenbauer schon», sagte Hopp dazu.

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21.10.2016, 15:11 Uhr | geändert: 21.10.2016, 16:31 Uhr

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