Hochschulen

Horb und Freudenstadt rücken enger zusammen

Zum Nutzen der Studierenden wollen die DHBW Stuttgart Campus Horb und der Campus Schwarzwald künftig in Lehre und Forschung zusammenarbeiten.

28.09.2022

Von NC

Von links: Tobias Riethmüller, Laborleiter Centrum für Digitalisierung, Führung und Nachhaltigkeit Schwarzwald; Stefan Bogenrieder, Geschäftsführer Centrum für Digitalisierung, Führung und Nachhaltigkeit Schwarzwald: Prof. Antje Katona, Leiterin des Campus Horb der DHBW Stuttgart und Prof. Harald Mandel, Dekan und Prorektor der Fakultät Technik an der DHBW Stuttgart. Bild: Campus Schwarzwald

Von links: Tobias Riethmüller, Laborleiter Centrum für Digitalisierung, Führung und Nachhaltigkeit Schwarzwald; Stefan Bogenrieder, Geschäftsführer Centrum für Digitalisierung, Führung und Nachhaltigkeit Schwarzwald: Prof. Antje Katona, Leiterin des Campus Horb der DHBW Stuttgart und Prof. Harald Mandel, Dekan und Prorektor der Fakultät Technik an der DHBW Stuttgart. Bild: Campus Schwarzwald

Bildung kommt in modernen Gesellschaften eine zentrale Rolle zu“, postuliert der Campus Schwarzwald in einer Pressemitteilung. Ausbildung und berufliche Weiterbildung seien vor allem in der Privatwirtschaft ein zentrales Instrument, Führungskräfte und Mitarbeitende aufzubauen, weiterzuentwickeln und zukunftsorientiert aufzustellen.

2016 haben Unternehmen der Region gemeinsam mit der Stadt und dem Landkreis Freudenstadt sowie der IHK Nordschwarzwald das Centrum für Digitalisierung, Führung und Nachhaltigkeit, kurz: Campus Schwarzwald gegründet. Es sollte sich als Campus mit Lehr-, Forschungs- und Technologielabor zu etablieren, hochqualifizierte Masterstudierende für die Region gewinnen, an Unternehmen der Region binden und für Führungsaufgaben in den Kooperationsunternehmen vorbereiten.

Dieses Ziel verfolgen auch die über 300 kooperierenden Dualen Partnerunternehmen des Campus Horb der DHBW Stuttgart. Dieser bietet in der Fakultät Technik fünf international anerkannte Bachelor-Studiengänge an. Im Januar dieses Jahres besuchte die DHBW Stuttgart Campus Horb im Rahmen des „Arbeitskreises Industrielle Digitalisierung“ (AKID) auf Wunsch der Kooperationsunternehmen den Campus Schwarzwald. Dabei wurden erste Themen und Projekte für eine engere Zusammenarbeit besprochen. Stefan Bogenrieder, Geschäftsführer des Campus Schwarzwald, und Prof. Antje Katona, Leiterin des Campus Horb, sehen in einer Vernetzung der beiden Campus im Bereich der Lehre und Forschung insbesondere Studierende einen großen Mehrwert.

Mehrwert für Studierende

„Was uns an der DHBW fehlt, ist hier am Campus Schwarzwald vorhanden. Wir bieten unseren Studierenden bereits ein ausgezeichnetes Bachelorstudium an – hier sind wir stark. Durch die Partnerschaft können wir unseren Studierenden auch Perspektiven aufzeigen, wie der Weg nach dem Bachelor weitergehen kann“, bestätigte Prof. Dr. Harald Mandel, Dekan der Fakultät Technik an der DHBW Stuttgart bei der Vertragsunterzeichnung das Vorhaben.

Der Campus Schwarzwald und der Campus Horb wollen ihre Zusammenarbeit in den jeweiligen Lehre- und Forschungsformaten im Sinne der gemeinsamen Partnerunternehmen ausbauen. „Mit der Hochschulpartnerschaft können wir viel erreichen. Wir können Ansätze für die praktische Umsetzung von diversen Anliegen der aktuell relevanten Themenstellungen den Unternehmen und den Studierenden bieten“, so Bogenrieder.

Die grundsätzliche Ausrichtung und die originären Angebote der Vertragspartner ergänzen einander gut und leisten tragen zur Attraktivität der Wirtschaftsregion Schwarzwald bei. Aus dieser Überzeugung heraus setzen sich die Parteien das Ziel, in der Vermarktung und Positionierung sowie in der Durchführung ihrer Studienangebote künftig zusammenzuarbeiten.

Studierende des Campus Horb können künftig die Infrastruktur und das 800 Quadratmeter große Production Lab am Campus Schwarzwald nutzen, welches mit den Maschinen der Kooperationsunternehmen und neuster Kommunikationstechnik, zum Beispiel einem 5G-Campus-Netz sowie einem LoRaWAN ausgestattet ist.

„Die Studierenden können am Campus Schwarzwald Maschinenbau erleben und begreifen. Sie können an unterschiedlichen Projekten wie beispielsweise unserem Hackathon ‚Hack the Fab‘ und Arbeiten mit dem digitalen Zwilling mitwirken“, so Bogenrieder.

Gemeinsame Veranstaltungen, Forschungsprojekte und Lerninhalte sollen die Zusammenarbeit mit Leben füllen. „Ich kann mir gut vorstellen, dass unsere Studierenden des Campus Horb im Rahmen von Studien- und Bachelorarbeiten an Forschungsprojekten am Campus Schwarzwald mitarbeiten und so beide Seiten von der Kooperation profitieren“, freut sich Katona.

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Erstellt:
28.09.2022, 12:26 Uhr
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zuletzt aktualisiert: 28.09.2022, 12:26 Uhr

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