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Routinier macht weiter

Horst Schröder bleibt Obernauer Ortsvorsteher

Horst Schröder bleibt Ortsvorsteher von Obernau. Der 77-jährige wurde vom Ortschaftsrat für weitere fünf Jahre bestätigt, will sein Amt aber spätestens im Dezember 2016 niederlegen.

30.07.2014
  • mdz

Obernau. Seit 1975 hatte Horst Schröder 39 Jahre lang ununterbrochen dem Ortschaftsrat angehört. Zur letzten Wahl war er nicht mehr angetreten. Er wollte das Amt des Ortsvorstehers einem Jüngeren überlassen. Vorgesehen war Schröders Stellvertreter Theo Keck, der ehemalige Vorsitzende des Landeselternbeirates. Keck musste allerdings inzwischen sein Mandat im Ortschaftsrat aus gesundheitlichen Gründen niederlegen.

Weil sich aus den Reihen des Ortschaftsrats im Vorfeld der Sitzung am Montag kein weiterer Kandidat meldete, hatte sich der amtierende Ortsvorsteher Schröder bereit erklärt, bis zum 31. Dezember 2016 im Amt zu bleiben. Spätestens bis zum Sommer 2016 müsse der Ortschaftsrat einen Nachfolger gefunden haben, sagte Schröder. Allzu sehr habe man ihn allerdings auch nicht überreden müssen, meinte Schröder. „Ich mache das Amt nach wie vor noch gerne.“

Der Ortsvorsteher verabschiedete einschließlich sich selbst vier der bisherigen fünf Ortschaftsräte und bedankte sich besonders für die gemeinsam erreichten Projekte: „Das Größte war die Umgestaltung des Dorfplatzes.“ Auch bei den Hartmann-von-Aue-Festspielen hätten die Ortschaftsräte immer tatkräftig mitgeholfen. Neben Theo Keck und Horst Schröder schieden auch Helmut Frank und Dietmar Schank aus dem Rat aus. Keck bedankte sich bei Schröder mit den Worten: „Als sie 1975 im Ortschaftsrat anfingen, bin ich noch zur Schule gegangen.“

Als einziger bisheriger Ortschaftsrat verblieb Martin Dreiling im fünfköpfigen Gremium. Neu in den Rat gewählt wurden Reinhard Buchholz, Fabian Wütz, Christine Kienzle und Silke Clausen. Zu Schröders Stellvertreter wählten die Räte Reinhard Bucholz. „Ich freue mich besonders, dass wir jetzt auch zwei Frauen im Rat haben“, sagte Schröder dem TAGBLATT. In den vergangenen Jahren habe es öfter Themen gegeben, bei denen sich das Gremium weibliche Stimmen gewünscht hätte. „Frauen stricken zwar nicht anders, aber sie denken manchmal anders. Das kann dem Rat nur gut tun“, sagte Schröder.

Horst Schröder bleibt Obernauer Ortsvorsteher
Horst Schröder Archivbild: Mozer

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30.07.2014, 12:00 Uhr

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