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I AM LEGEND
USA

Regie: Francis Lawrence
Mit: Will Smith, Alice Braga, Dash Mihok, Salli Richardson

- ab 16 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

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Film bewerten

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23.11.2015
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Seit Klima, Terror und entfesselte (Gen-)Technik die Angst vor einer Globalkatastrophe befeuern, reckt auch der Endzeitfilm, eigentlich ein Kind des Kalten Krieges, wieder sein Haupt. Nach „28 Days Later“ und „Children Of Men“ ist „I Am Legend“ ein weiteres gelungenes Exemplar dieser Gattung über das Leben nach der Apokalypse.

Eine Labormikrobe hat die gesamte Menschheit dahingerafft oder zu animalischen Untoten degradiert. New York ist eine Geisterstadt und der Virusforscher Neville (Will Smith) der offenbar letzte überlebende seiner Spezies. Tagsüber pirscht er mit seinem Schäferhund durch die verwilderten Straßenschluchten Manhattans oder widmet sich wissenschaftlichen Rettungsversuchen. Nachts ist er vor allem vor den Zombies auf der Hut, die im Dunkel ihren kannibalischen Gelüsten frönen.

So weit klingt das nach Genre-Schema-F, und es ist auch nicht unbedingt der Rest der Handlung, der den Film zu etwas Besonderem macht. Vielmehr sind es vor allem die Bilder, mit denen Regisseur Francis Lawrence („Constantine“) eine beklemmende Studie über Einsamkeit entwickelt – wobei sich in den Alptraum vom ewigen Alleinsein ein Hauch vom Paradies, dem Leben ohne jeden Sozialzwang und Zivilisationsterror, mischt. Raffiniert auch, wie sich über mehr oder weniger versteckte Bild-Hinweise peu à peu die Details der Katastrophe offenbaren (was die nachgereichten Verbalerklärungen eigentlich überflüssig macht).

Mit den Attacken der Zombies geht es dann in Richtung Suspensekino, doch sind die Schockeffekte weiterhin sparsam gesetzt und dadurch umso wirkungsvoller. Banale Bumm-bumm-Action fehlt beinahe völlig, ein pathetisches Finale leider nicht. Trotzdem: ein hoffnungsvoller Jahresbeginn für den Hollywood-Mainstream.

Spielplan

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23.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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06.02.2008

12:00 Uhr

meisi schrieb:

Sämtliche Vorgänger (etwa Quiet Earth oder 28 days later) sind um Längen besser. An ihnen muss sich der Film messen lassen



06.02.2008

12:00 Uhr

J schrieb:

schlechter Film, bloss nicht reingehen



05.02.2008

12:00 Uhr

hahahha schrieb:

der film selber ne 1 aber wegen der brutalität nur ne 2



02.02.2008

12:00 Uhr

wqd schrieb:

ideologischer, pseudopatriotischer
Schrott.



01.02.2008

12:00 Uhr

roxy schrieb:

gut gespielt



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