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Campus trifft Firmen

IHK will mehr Kontakte zu Wirtschaftshochschulen

Die Reutlinger Industrie- und Handelskammer (IHK) will stärker als bisher die Kooperation zwischen regionalen Unternehmen und Hochschulen sowie Forschungseinrichtungen fördern. Dafür will die IHK nun sogar ein eigenes „Institut für Wissenstransfer“ gründen.

25.09.2010

Reutlingen/Tübingen. Gleich bei der ersten Sitzung des neuen Präsidiums mit dem Tübinger Unternehmer Christian O. Erbe an der Spitze wurde das Management der IHK beauftragt, bis zum Spätherbst den Geschäftsplan für ein „IHK-Institut für Wissensmanagement und Wissenstransfer“ zu entwickeln.

IHK will mehr Kontakte zu Wirtschaftshochschulen
Christian O. Erbe Archivbild: Metz

Das Institut soll künftig die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen anstoßen und organisieren. „Die Impulse für den Transfer müssen noch viel stärker von der Wirtschaft ausgehen“, sagt Erbe. „Wir müssen Berührungsängste abbauen und den kleinen und mittleren Betrieben aus der Region helfen, den richtigen Partner für ihre Ideen zu finden.“

Technologisch soll sich das Institut in erster Linie an den Stärken der Region Neckar-Alb orientieren. Das bedeutet: Technische Textilien, Automotive, Elektrotechnik, Maschinenbau und Medizintechnik stehen im Blickpunkt. „Wir zielen vor allem auf jene Ideen, die momentan noch außerhalb des Kerngeschäfts liegen, aber erfolgversprechend sind“, so Erbe. Diese innovativen Ideen sollten künftig „schneller zur Marktreife kommen“.

Ein besonderes Augenmerk will das IHK-Präsidium auf die Betreuung der Ein-Personen-Unternehmen legen. Zum einen will die Kammer ihre Angebote für diese Zielgruppe ausbauen, zum anderen die wirtschaftspolitische Interessenvertretung über einen neu zu schaffenden IHK-Ausschuss für Ein-Personen-Unternehmen organisieren. Ein eigener Projektmanager, den die IHK gerade sucht, wird gezielt die Betreuung übernehmen. Außerdem hat das Präsidium beschlossen, dass die IHK ihre Aktivitäten für die Dienstleistungs-Branchen ausbaut. Geplant sind ein Dienstleistungs-Ausschuss sowie Netzwerke für die Logistik sowie die Kreativwirtschaft.

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25.09.2010, 12:00 Uhr

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