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Ibrahimovic: Chancentod und Doping-Vorwürfe
Erwischte einen gebrauchten Tag: Zlatan Ibrahimovic. Foto: dpa
Paris

Ibrahimovic: Chancentod und Doping-Vorwürfe

Kein guter Tag für Zlatan Ibrahimovic. Erst gab es Doping-Vorwürfe, dann vergab er in der Champions League gegen Manchester City dicke Chancen.

08.04.2016
  • SID

Paris. Nach seiner fast schon peinlichen Pannenshow zuckte Zlatan Ibrahimovic lässig mit den Schultern. "Den Schwierigsten habe ich gemacht, die einfachen nicht. So was passiert", sagte der große Schwede nach dem dürftigen 2:2 (1:1) im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League mit Paris St. Germain gegen Manchester City.

Ibrahimovic höchstselbst vergab dabei eine deutlich bessere Ausgangsposition für das Rückspiel am Dienstag auf der Insel. Doch das konnte sein Selbstvertrauen ebenso wenig erschüttern wie die Dopingvorwürfe, die gegen ihn in seiner schwedischen Heimat laut wurden. Zu einer Reaktion auf die Bemerkung des renommierten Leichtathletik-Trainers Ulf Karlsson, "Ibra" habe in seiner Zeit bei Juventus Turin (2004-06) wohl unwissentlich gedopt, ließ er sich zunächst nicht herab. Sein Berater Mino Raiola kündigte eine Klage gegen Karlsson an. "Dieser Mann hat einen großen Fehler gemacht, er verbreitet Unwahrheiten." Tatsächlich gab es immer wieder Berichte über angebliches Epo-Doping bei Juve. Raiola wies darauf hin, dass die Dopingaffäre um Juve bereits zu Ende gewesen sei, als Ibrahimovic dort unterschrieb. "Zlatan wurde 15-, 20 Mal getestet", so Raiola.

Ibrahimovic gab sich nach dem 2:2 cool. Zunächst war der Superstar mit einem Foulelfmeter an City-Keeper Joe Hart (14.) gescheitert. "So ist es halt", sagte der 34-Jährige, den nächsten mache er eben wieder. Zehn Minuten danach verpasste er erneut alleine vor Hart einen Treffer, in der 62. Minute köpfte er den Ball an die Latte.

Die Sun lästerte über den aufgeblasenen "Narziss", Frankreichs Sportbibel L Equipe schrieb: "Der Fluch der großen Spiele geht weiter." Ibrahimovic könne zwar "in Frankreich über Wasser gehen", tauche aber in Spielen gegen Topgegner zu oft ab. Gegen City sei es "nicht genug" gewesen.

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08.04.2016, 06:00 Uhr

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