Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Ice Age - Kollision voraus!

Ice Age - Kollision voraus!

In der fünften Folge der Trickfilm-Reihe nimmt ein Meteorit Kurs auf die Erde und bedroht das Leben aller Eiszeit-Geschöpfe.

Ice Age - Kollision voraus!

Ice Age: Collision Course
USA 2016

Regie: Michael Thurmeier


100 Min. - ab 0 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating

Film bewerten

rating rating rating rating rating
01.06.2016
  • ULRIKE CORDES, dpa

Familienprobleme unter Mammuts, Frühlingsgefühle beim schrillen Riesenfaultier Sid, Meteoritenhagel und das drohende Ende der vertrauten Tierwelt im Eiszeitalterdurch Asteroideneinschlag: In „Ice Age: Kollision voraus!“, dem fünften Teil der weltweit erfolgreichen, computeranimierten Action-Komödienreihe, ist schwer was los – intergalaktische Abenteuer und zwischentierische Untiefen eingeschlossen.

Mit spektakulär aus den Fugen geratenden kosmischen Ereignissen sowie gewitzten Dialogen und wilder Körperkomik der liebevoll gestalteten Figuren bietet die Produktion unter Regie von Mike Thurmeier und Galen T. Chu großen und kleinen Zuschauern einmal mehr eineinhalb unterhaltsame Kinostunden.

Allzu intensiv dürften die Eindrücke allerdings nicht herüberkommen, denn Form und Botschaft der Geschichte bleiben im Rahmen desGenre-Konventionellen. Dabei begegnet man alten Freunden, zu denen der Säbelzahntiger Diego und seine Gattin Shira oder auch dieOpossums Crash und Eddie gehören. Doch es ist ausgerechnet die Knallcharge Scrat, die das Geschehen in Gang bringt – selbstredend beim „running gag“ der seit 2002 laufenden Filmreihe, seinem ewigen Versuch, eine Eichel zu knacken. Aus Versehen landet das Rattenhörnchen im Weltraum, wo es Kettenreaktionen auslöst. Und um nicht von einem auf die Erde zurasenden Kleinplaneten erschlagen zu werden, müssen die Tiere des Urwaldes zusammenhalten und nach einem Ausweg suchen.

Zum Retter in der Not gerät ein exzentrisches Wiesel namens Buck.Dieser optimistische Einäugige, der sich mit einer fulminant gesungenen „Figaro“-Arie in die Handlung einführt, peilt die Lagedank der Weissagungen auf einer gefundenen uralten Steintafel. Wieselflink und abenteuerreich führt er seine Gefährten durch exotische Länder mit schillernden Bewohnern an einen anderen Ort. Dorthin will er den unaufhaltsam näher kommenden Asteroiden mittels Magnetismus umleiten und somit den eigenen Lebensraum retten.

Gefahren auf dem Marsch sind bösartige Dino-Vögel, die ihre Chance auf Weltherrschaft wittern, und elektrische Stürme, die unter anderem zu einem kollektiven Bad-Hair-Day führen.

Neben diesen Turbulenzen, die kosmisch-erdgeschichtliche Zusammenhänge in kreativer Freiheit und knallbunten, rasanten Bildern ad absurdum führen, wartet auch „Kollision voraus!“ mit stillen Momenten sowie – eher betulichen – inhaltlichen Aussagen und Familienwerten auf. So müssen die Tiere nicht nur lernen, sich auf Veränderungen in ihrer Umwelt einzustellen. Auch im Privaten heißt es für sie „Go with the flow“ (Geh‘ mit dem Fluss), was ihnen oft schwer fällt. Das gutmütige, familienaffine Mammut Manni hat denn auch Probleme damit, dass seine Tochter Peaches flügge wird und den in seinen Augen unpassenden plüschigen Julian heiraten will. Und bei den verliebten Tigern bezweifelt Shira, jemals eine gute Mutter zu werden.

Den Vogel in puncto persönlicher Weiterentwicklung schießt allerdings der Tollpatsch Sid ab: Bei seinen romantischen Ambitionen wird er erst frustriert, dann aber mit dem Auftauchen der kapriziösen Faultierdame Brooke herausgefordert.

In der deutschen Fassung, bei der der YouTube-Star Freshtorge in einer Nebenrolle als Flugsaurier dazugekommen ist, lispelt sich einmal mehr der Komiker Otto Waalkes als Sid in die Herzen der Zuschauer. 67-Jährige empfindet die Zusammenarbeit mit Freshtorge als „Orientierungshilfe“, wie er in einem Interview äußerte. Die Beziehung zwischen den beiden sei „sehr intim“, man gebe sich gegenseitig Karrieretipps, so Waalkes. YouTube inspiriere ihn vor allem mit seinerAktualität, dem Tempo und der Auseinandersetzung mit dem Publikum. Im Abspann von „Ice Age“ darf der Ostfriese wunderbar sehnsuchtsvoll singen: „Ich wär so gern mal verliebt“.

Spielplan

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

01.06.2016, 06:43 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.

Kino Suche im Bereich
nach Begriff
Anzeige