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Promis

„Ich hatte selbst ein ganz tolles Kindermädchen“

Bei der Premiere von „Mary Poppins“ gaben sich Promis wie Giulia Siegel die Klinke in die Hand. Stippvisite auf dem roten Teppich.

24.10.2016
  • DOMINIQUE LEIBBRAND

Stuttgart. Was sie mit Mary Poppins verbinden? Die Zwillinge Lisa&Lena schauen sich an wie ein Auto. Die beiden Internet-Sternchen haben vom berühmtesten Kindermädchen der Welt zwar irgendwie schon mal gehört, das war's dann aber auch. Macht nichts. Schließlich sind die Schwestern, die im Internet mit synchronisierten Musikclips Erfolge feiern, erst 14 Jahre alt, der oscarprämierte Film aber stammt aus dem Jahr 1964.

Bei anderen Promis, die am Sonntagabend zur Deutschlandpremiere des Musicals „Mary Poppins“ ins Stuttgarter Si-Centrum gekommen sind, ist indes mehr Fachwissen vorhanden. Fräulein Wommy Wonder, Jahrgang 1967, wie immer auf dem roten Teppich dabei, kennt den Film nur zu gut und verbindet damit Kindheitsgefühle und große Sehnsüchte. „Ich hätte auch gern eine Mary Poppins gehabt“, bekennt die Stuttgarter Travestiekünstlerin. Sie selbst sei streng katholisch erzogen worden. Klingt nach wenig Spaß.

Mehr Glück hatte da wohl Schauspielerin Sila Sahin („Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“), die als Achtjährige von einer Kinderfrau betreut wurde, einer bildhübschen obendrein. „Fliegen konnte die aber nicht, dafür war sie lustig.“ Würde Sahin selbst ein Kindermädchen anstellen, müsste das wie ihre Mama sein: „Liebevoll.“

Liebevoll, aber auch streng ging's bei Model Giulia Siegel , der Tochter von Musikproduzent Ralph Siegel, zu Hause zu. „Ich wurde nach Knigge erzogen“, sagt die Mutter dreier Kinder. Und zwar von einem „ganz tollen Kindermächen“, zu dem sie heute noch Kontakt habe. Was dieses ihr beigebracht habe, gebe sie heute an ihre Kinder weiter. Diese erzieht die 41-Jährige übrigens ohne Hilfe.

Anders als Siegel hatte Moderatorin Ruth Moschner kein Kindermädchen, das habe sie auch nicht gebraucht, ihre sechseinhalb Jahre ältere Schwester habe auf sie aufgepasst. Schaden habe sie dadurch keinen genommen. „Aus mir ist ja was geworden“, sagt Moschner und lacht. Kinder hat sie keine, würde die aber wohl eigenhändig betreuen. „Ich stelle es mir schwierig vor, jemand Fremdes die Kinder anzuvertrauen. Da gehört schon großes Vertrauen dazu.“

Turner Marcel Nguyen wünscht sich die magischen Kräfte von Mary Poppins. „Dann wäre es manchmal leichter.“ Das sieht auch VfB-Fußballer Daniel Ginczek so, der mit seiner Mannschaft wieder in die Erste Bundesliga aufsteigen will. „Alles, was uns hilft, wäre klasse, aber Magier sind wir noch nicht.“ Er hoffe, dass in der Vorstellung etwas von Mary Poppins' Fähigkeiten auf ihn abfärbe, sagt er, bevor es in den Saal geht. Grund zum Feiern hat der 25-Jährige Familienvater aber so oder so schon: Am vergangenen Freitag stand er nach über einem Jahr Verletzungspause wieder auf dem Platz. Ginczek: „Das war neben der Geburt meiner Kinder der emotionalste Moment meines Lebens.“

Der britische Produzent der Show, Cameron Mackintosh, ist freilich ebenfalls von der Partie. Warum er gerade Elisabeth Hübert für die Hauptrolle ausgewählt hat? Ganz einfach: „Elisabeth kam beim Vorsprechen in den Raum – und sie war Mary Poppins. Sie hat einfach das gewisse Etwas.“

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24.10.2016, 06:00 Uhr

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