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Ulm

Igel fressen sich Speck für Winter an

Tierpfleger Jonas Galler hat kaum noch Platz für stachelige Besucher - 30 Igel belegen derzeit fast alle Boxen im Keller des Ulmer Tierheims.

27.11.2016
  • dpa/lsw

Ulm. «Es kommen durchgehend Sorgenkinder mit 150 Gramm rein», sagte der 26-Jährige. «Im Vergleich zu Vorjahren sind es deutlich mehr.» Eine Erklärung dafür haben die Tierpfleger nicht. Die Igel müssten einzeln gehalten werden. «Sie bekämpfen sich, sind von Natur aus Einzelgänger.» Sie fressen viel Katzenfutter, lümmeln sich ins Zeitungspapier oder kugeln sich in ihre Papphäuschen. Und sie sind alle noch zu klein für den Winterschlaf: Dafür müssen sie auf mindestens 500 Gramm hochgepäppelt werden. Der Großteil wird im Tierheim überwintern.

Gartenbesitzer und Spaziergänger bringen Igel regelmäßig ins Heim. Doch Galler warnt vor zu gut gemeinten Rettungsabsichten. «Es ist in der Tat so, dass viele das Tier erstmal mitnehmen», sagte Galler. Doch längst nicht jedes Tier brauche Hilfe und müsse gleich der Natur entrissen werden. Zuerst solle man das Tierheim telefonisch kontaktieren, das Tier beschreiben und sich erkundigen, sagte Galler.

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27.11.2016, 13:05 Uhr | geändert: 26.11.2016, 10:21 Uhr

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