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Herren als Hoffnungsträger

Ihle und Beckert gehen mit Ambitionen in den Eisschnelllauf-Weltcup

Heute beginnt für die Eisschnellläufer auf der schnellen Bahn von Calgary die neue Weltcup-Saison. Der Kreis der Podestanwärter erneut geschrumpft.

13.11.2015
  • SID

Calgary Nico Ihle und Patrick Beckert gehen auf Rekordjagd, Claudia Pechstein will auch mit 43 Jahren in der Weltspitze mitmischen: Für Deutschlands beste Eisschnellläufer wird es ab heute ernst. Beim Weltcup-Auftakt im kanadischen Calgary, bei dem auf dem schnellen Eis der Olympiabahn von 1988 Fabelzeiten aufgestellt werden dürften, steht die erste echte Standortbestimmung der neuen Saison an.

"Das Eis ist der Wahnsinn, mit wenig Aufwand gleitet man über die Eisfläche. Es macht einfach nur Spaß", sagte Sprinter Ihle. Der 29-Jährige aus Chemnitz, in der Vorsaison 1000-m-Weltcupsieger in Berlin, ist der große Hoffnungsträger auf den kurzen Distanzen, nachdem Samuel Schwarz (Berlin/Hüfte) und Bruder Denny Ihle (Chemnitz/Knie) verletzungsbedingt wohl die komplette Saison ausfallen. Bei den deutschen Meisterschaften in Inzell stellte er mit den Titeln über 500 m und 1000 m seine nationale Ausnahmestellung unter Beweis, gegen die starke internationale Konkurrenz ist ein Podestplatz im Bereich des Möglichen. "Ich blicke nach vorne, ich fühle mich bereit und bin gesund", sagte Ihle, der den eigenen deutschen 500-m-Rekord (34,64 Sekunden) verbessern will: "Wenn ich die Strecke in 34,5 laufe, bin ich zufrieden."

Ambitioniert startet auch Langstreckler Patrick Beckert. Der WM-Dritte aus Erfurt hatte sich einem niederländischen Privatteam angeschlossen, um sich in der führenden Eisschnelllauf-Nation weiter zu verbessern. "Ich fühle mich gut. Aber es ist schwierig zu sagen, wofür es reicht", sagte Beckert. Ausschlaggebend für die Bewertung seines Experiments sei ohnehin das Ergebnis bei der WM, "da will ich eine Medaille mit nach Hause nehmen", sagte Beckert, der weiter vom Olympia-Podest 2018 in Südkorea träumt.

Bei den Frauen hat weiterhin die inzwischen 43 Jahre alte Berlinerin Claudia Pechstein die besten Aussichten auf Podestplatzierungen. Im Sprint klafft nach der schwangerschaftsbedingten Karrierepause von Judith Hesse dagegen eine große Lücke.

Ihle und Beckert gehen mit Ambitionen in den Eisschnelllauf-Weltcup
Ist ein Kandidat für Top-Platzierungen in der neuen Weltcup-Saison: der Chemnitzer Nico Ihle. Foto: dpa

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13.11.2015, 12:00 Uhr

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