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ANGELS AND DEMONS
USA

Regie: Ron Howard
Mit: Tom Hanks, Ayelet Zurer, Ewan McGregor, Stellan Skarsgård

- ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

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Film bewerten
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23.11.2015

Von che

Da pfeift die katholische Kirche wohl aus dem letzten Loch, wenn sie ausgerechnet ihren Erzfeind, den unverwüstlichen Vernunftmenschen Robert Langdon (Tom Hanks), um Hilfe anfleht. Tatsächlich ist just der Papst suspekt aus dem Leben geschieden, seine aussichtsreichsten Nachfolger wurden gekidnappt und zu schlechter Letzt soll der Vatikan mit mysteriöser Antimaterie dem Erdboden gleichgemacht werden. Dahinter, schlussfolgern Wissenschaft und Klerus im Gleichschritt, kann nur der Geheimbund der Illuminati stecken, der sich damit für Jahrhunderte lang erlittene Verfolgung rächen will.

Während die Kardinäle mit einem undurchsichtigen Deutschen (Armin Mueller-Stahl) als Strippenzieher sich schon zur Neuwahl ihres Oberhirten rüsten, bleiben Langdon nur wenige Stunden, um die Katastrophe zu verhindern. Das nahezu in Echtzeit ablaufende Geschehen hat somit von vornherein mehr Schwung als der zäh mäandernde Vorgängerfilm "The Da Vinci Code". Ein weiterer Pluspunkt ist die Konzentration der Handlung auf den Schauplatz Rom, dessen Flair Regie-Routinier Ron Howard durchaus in atmosphärische Dichte umzumünzen weiß. Auch sind diesmal die Dialoge nicht ganz so platt und der weibliche Sidekick (Ayelet Zurer) nicht ganz so dämlich wie seinerzeit Audrey Tautou.

Zu einem Verschwörungs-Thriller der gehobenen Klasse reicht es trotzdem nicht. In sklavischer Demut vor Dan Browns Bestseller vertraut das Drehbuch wieder viel zu sehr der kirchen- und kunsthistorischen Schnitzeljagd, die als Lektüre für manches Spannungsmoment gut sein mag, in der knappen Film-Form aber letztlich nur von ihren optischen Reizen (Kathedralen, Katakomben, Scheiterhaufen) zehrt.

Das Fiebern mit Langdons Höllenfahrtskommando hält sich somit in Grenzen - für Kenner des Romans sowieso, aber auch blutigen Brown-Laien dürfte es irgendwann schnuppe sein, wer in dieser klerikalen Kabale letztlich die Kanaille ist.

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Erstellt:
23. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
21. Juli 2009, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Juli 2009, 12:00 Uhr

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L 29.06.200912:00 Uhr

einfach wunderbach..

John Doe 11.06.200912:00 Uhr

laaaaangweilig. Saß im Kino...und hab auf's Ende des Films gewartet. Hatte das Buch vor einigen Jahren gelesen. Das war gut. Der Film..nur ein schlechter Abklatsch. Würde ich mir kein zweites Mal anschauen.

Andres Iniesta 06.06.200912:00 Uhr

toller film

shevad 02.06.200912:00 Uhr

Äußerst kurzweiliger Film, der ein breites Mainstreampublikum bedient, viel mehr ist da allerdings nicht. Die Schauspieler wirken wie Phrasen-Automaten, die Szenen sind atemlos aneinandergeklatscht und die Auflösung enttäuscht mit kitschigen FX und einem viel zu simplen Clou.

Maria 26.05.200912:00 Uhr

Den Kinoeintritt ist der Film nicht wirklich wert. Zwar gut gemacht, aber die Story ist eher mäßig. Oft pseudo-wissenschaftlich, pseudo-mysteriös und pseudo-clever... Aber doch ganz spannend!

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