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Gärtringer Effektivität bestraft Nehren

Im Landesliga-Topspiel war mehr drin für den SVN als das 2:2

Gut 200 Zuschauer sahen ein gutes Landesliga-Spiel, bei dem der SV Nehren die spielbestimmende Mannschaft war. Weil aber der FC Gärtringen seine wenigen Chancen nutzte, bleibt Gärtringen ungeschlagen.

10.09.2012
  • Moritz Hagemann

Nehren. Nach der 0:2-Pleite in Metzingen hatte der SV Nehren gingen den Tabellendritten aus Gärtringen einiges gutzumachen. Da passte es dem SVN gar nicht, als Torhüter Jonathan Wutzler bereits nach vier Minuten schon das erste Mal den Ball aus dem Netz holen musste. Timo Marc Prokopp hatte vom linken Strafraumeck per Drop-Kick getroffen. Doch der frühe Rückstand brachte Nehren nicht aus dem Konzept: Der starke Linksverteidiger Daniel Seemann brachte den Ball zu Torjäger Pedro Keppler , der aus gut 18 Metern links unten traf – 1:1 (7.). „In der ersten Halbzeit haben wir teilweise phänomenal kombiniert“, sagte Kepplers Sturmparter Moritz Glasbrenner. Die Folge: Nehren war klar besser, während sich Gärtringen nach Meinung von SVN-Coach Jochen Weigl „über 90 Minuten kaum am Spiel beteiligte“.

Das 2:1 war überfällig, und es fiel nach Eckstoß von Armando Munoz durch Nico Sbordone, der den Ball gekonnt ins lange Eck einköpfte (28.). Zehn Minuten später drehte Gärtringens Michel Höck einen Flachschuss von Glasbrenner sehenswert um den Pfosten. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff des fehlerlos leitenden Sebastian Hummel (Leonberg) parierte Wutzler gegen Kevin Kemmler. Doch auch diese Chance war eher ein Zufallsprodukt.

Fünf Minuten nach der Pause stellte Gärtringen schon den 2:2-Endstand her. Ein Schuss von Kevin Kemmler setzte kurz vor SVN-Keeper Wutzler auf und der Ball rutschte dem Schlussmann über die Finger ins Tor. Anschließend erspielten sich beide Teams keine nennenswerte Torchance mehr: Nehren konnte nicht, Gärtringen wollte nicht. Vom Ex-Reutlinger Janik Michel war nichts zu sehen, er fand in Nehrens Robert Keller seinen Meister. „Wir haben heute sehr glücklich einen Punkt mitgenommen“, analysierte FC-Trainer Jörg Wieland, „ich hatte vor der Runde drei, vier Mannschaften auf dem Zettel. Aber der SV Nehren in dieser Form ist der absolute Topfavorit auf den Titel.“

SVN-Trainer Weigl nahm die Erkenntnis mit, dass sich sein Team gegenüber dem Metzingen-Spiel deutlich steigerte. „Es ist aber dennoch deprimierend, so ein Spiel nicht zu gewinnen“.

SV Nehren: Wutzler; Seemann, Frank, Keller, Amann, Braun, Sbordone (80. Hermann), Munoz (75. Felici), Bochinger (69. Bäuerle), Keppler, Glasbrenner.

Im Landesliga-Topspiel war mehr drin für den SVN als das 2:2
Wirft sich zwischen Ball und Matthias Rebmann: Nehrens Angreifer Pedro Keppler. Bild: Rippmann

Im Sommer 2010 wechselte Moritz Glasbrenner vom VfL Nagold zum SV Nehren. Nagold wurde damals von einem gewissen Jörg Wieland gecoacht, der mittlerweile Trainer des FC Gärtingen ist. Wieland war es, der in Nagold nicht mehr auf Glasbrenner setzte, weshalb sich der Offensivspieler Nehren angeschlossen hat. „Er war überragend“, lobte Wieland seinen alten Schützling dennoch. Für Glasbrenner war das Duell gegen den Ex-Coach „ein Spiel wie jedes andere“. Wie seine Teamkollegen war auch Glasbrenner enttäuscht: „Wir waren mehr als eine Klasse besser als der Gegner und gewinnen nicht.“ Immerhin konnte er aber gegen seinen Ex-Trainer überzeugen – ein bisschen Genugtuung.

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10.09.2012, 12:00 Uhr

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