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Das Tagebuch der Ärztin Luise Guffarth aus den ersten Wochen der französischen Besatzung im Frühjahr

Im Schlund des Trichters (2): „Die Franzosen bezeichnen ihre schwarzen Truppen als ihre SS“

TÜBINGEN. Dem Tübinger Stadtarchiv wurde vor kurzem das Tagebuch von Dr. Luise Guffarth geschenkt. Die Tübinger Ärztin schildert darin für Dr. Franz Guffarth, ihren kriegsgefangenen Mann, die ersten Wochen der französischen Besatzungszeit im Frühjahr 1945. Die am vergangenen Samstag in unserer Zeitung abgedruckte erste Folge dokumentiert die Zeit zwischen dem 18. April und dem 1. Mai. Luise Guffarth, damals 30 Jahre alt, lebte mit ihrem Baby und ihrer Mutter in einer Zwei-Zimmer-Wohnung in der Biesingerstraße 18 und arbeitete in der HNO-Klinik.

27.04.2011
  • Redaktion: Hans-Joachim Lang

2. Mai

Ernährung pro Woche 1500 g Brot, 200 g Fleisch, 100 g. Fett. Ausgangserlaubnis von 6.30 - 20 Uhr, danach dürfen nur noch Ausländer auf der Strasse sein. Auch im eigenen Garten darf man sich nach 20 Uhr nicht mehr aufhalten, wo man doch noch so gut arbeiten könnte, Holz sägen, spalten, u. giessen.


Von Plündereien und Vergewaltigungen hört man langsam weniger. Immerhin ist es noch gut, Ringe u. Uhren nicht zu tragen, da die Schwarzen doch sehr versessen drauf sind u. noch manchmal Leute auf der Strasse beraubt werden. Ich trage Ehe- u. Verlobungsring am Büha, also einigermassen sicher. (…)

Da unser Junge seit 10 Tagen manchmal hustet u. röchelt, habe ich ihn eben schnell mal in der Kinderklinik der Frau Dr. G. vorgestellt.
Diagnose: geringe Bronchitis u. Rhinitis. Sonst alles in bester Ordnung. (…)

4. Mai

Gestern ist „innerstes Afrika“ durch Tübingen gezogen. Araber od. Beduinen in langen dunklen Kapuzenmänteln ohne sichtbare Waffen mit bepackten Mauleseln u. einigen tief verschleierten Frauen. Es sollen angeblich Spezialtruppen sein.

Wegen der noch immer herrschenden Kälte soll z. T. das sehr gut angesetzte Beerenobst bereits erfroren sein. Hoffentlich hat es den Obstbäumen nicht zu sehr geschadet. Die Blüte war so üppig wie selten.

Seit gestern wieder fl. Wasser. Wie herrlich das doch ist. Der Strom lässt noch immer auf sich warten u. Mutti muss alles Essen mit Holzfeuer im Herd kochen, wobei wir die Reste vom Abflussrohr in der Waschküche oben in den Herd gesetzt haben, um nicht einen so hohen Feuerungsschacht zu haben, bei dem zu viel verbrennt. So geht‘s leidlich.
Als sichtbares Zeichen der abendlichen Schiessereien wurde heute im P.P.Zimmer 4 ein Loch in der Fensterscheide u. ein kl. Geschoss in der Wand entdeckt.

Heut heisst es, dass wir hier amerikan. Zivilverwaltung u. französ. Militärverwaltung erhalten. Von den Amerikanern versprechen sich alle besseres u. korrekteres Verhalten.
Nun liege ich hier in meinem Bett u. unser Junge im Korbwagen neben mir u. alle meine Gedanken suchen Dich. Wo magst Du sein? Walte Gott, nicht in russ., sondern lieber in amerikan. Gefangenschaft. Unser Junge wird von Tag zu Tag goldiger. Er scheint mich jetzt genau als seine Mutti zu erkennen u. beginnt zu lachen, sobald ich ans Bettchen trete. Gestern hat er zum 1. Mal laut gelacht, als ich ihn am Hals kraulte; ein wonniges u. wichtiges Ereignis. Oft lächelt er auch im Schlaf; also hat er wohl Dein goldiges u. glückliches Gemüt.


6. Mai

Denk nur, jetzt könnten wir u. U. eine 4 Z. Wohnung mit Z.H. [Zentralheizung] bekommen u. zwar in der Rappenberghalde. Dort wohnt die Gräfin Z., Grossmutter von Sigrid v.L., die demnächst mit 81 J. (…) ad Exitum kommt. Leider können wir jetzt den Umzug doch nicht machen. Denn 1. ist die Miete viel teurer u. man weiss ja nicht, wie die Geldangelegenheiten noch werden u. ob ich weiter verdiene u. 2. können wir mit Z.H. nichts anfangen, weil wir Kohle u. Holz, aber keinen Koks haben u. ausserdem lässt sich auf Z.H. ja nicht kochen u. das müssen wir im Winter unbedingt. Also bleiben wir denn in unserer grossartigen (!) 2 Z.-Wohnung.


7. Mai

Nach 20 Uhr u. auch nachts immer viel Schiessereien, die sehr unheimlich sind. Ausländer u. Franzosen lärmen auf den Strassen. Man selbst kommt sich gefangen vor. Täglich erscheint in der Klinik ein französ. Sergeant u. kontrolliert die stationären Soldaten.
Gestern war eine französ. Ärztekommission da u. prüfte die als dienstunfähig vorgeschlagenen Soldaten. Der französ. Fachkollege war Jude. Beurteilung gerecht; alle wurden genehmigt. (…)

Viele Ausländer fahren jetzt auf Rädern, die sie auch sicher nicht gekauft haben. Meines steht noch in v. L‘s Garage. Ich werds aber demnächst in unsere Waschküche stellen, da in Nr. 18a zu oft offizielle und inoffizielle Haussuchungen stattfinden.

Ein z.Zt. hier stationierter französ. Wagen hat als Hupe eine Luftschutz-Sirene, die zum Gaudi oft gebraucht wird, wobei man jedes mal wieder unangenehm an die Fliegeralarme erinnert wird. Gottlob, dass das wenigstens nun vorbei ist. Es war doch schrecklich, u. man kam aus der Angst nie heraus.

Jetzt ist nun endlich die Scheitelglatze unseres Jungen ganz verschwunden u. er hat üppiges, – leider dunkelblondes – Haar bekommen. Die Augen sind auch noch immer blau, aber doch ist er trotzdem ganz ein kl. Franz.

Eben hab ich Rabenmutter ihm versehentlich Öl statt Adrenalin ins Näsle getropft; ihm war das aber gleich.

Heut nachmittags soll die Siegesfeier der Feinde stattgefunden haben anlässlich der deutschen Kapitulation. Auf den Strassen viel schaurige Militärmusik durch schwarze Militärkapellen, die schneeweisse Turbane tragen.
Leider weiss man nichts über die politische u. Kriegslage.
Heute kursierte das Gerücht, Hitler sei doch nicht tot, da die Leiche nicht auffindbar sei.

8. Mai

Nachts tolle Schiessereien u. Feuerwerk auf dem Schloss. Seit heut morgen dauernder Truppenverkehr auf der Strasse nach Stuttgart zu. Es heisst, die Franzosen müssten sich bis Anf. Juni bis hinter den Rhein zurückziehen.

Nun noch etwas scheussliches: Das Mütterheim oben auf dem Schlossberg soll als Bordell eingerichtet sein, u. es hätten sich schon deutsche Mädchen dazu gemeldet. Eine Schande!

10. Mai

Da 30 Mädchen im Bordell gebraucht werden, haben die französ. Stellen noch weitere 10 Mädchen beordert u. zwar heisst es in dem Schreiben: Sie haben sich … zwecks „Zimmerarbeit“ da u. da einzufinden. (Es sollen sich übrigens doch keine Mädchen freiwillig gemeldet haben). Die ausgesuchten Mädchen sollen ausnahmslos Töchter höherer Parteigenossen oder SS-Offiziere u. auch SS-Bräute sein.
Die bedauernswerten.

Ein 2. Bordell soll in der Lustnauer Strasse errichtet sein.
Gestern, Himmelfahrt, habe ich mit unserem Jungen u. Mutti einen kl. Spaziergang u. zwar zum 1. mal zum Schlossberg rauf [gemacht]. Es war nur wenig Betrieb, weil sich die Leute noch nicht recht rauswagen wegen der Franzosen u. Ausländer. Trotz der grossen Hitze haben wir ein gr. Bündel gesammeltes Holz heimgebracht.

Der Himmelfahrtstag ist jetzt wieder Feiertag, wie überhaupt alle kirchlichen Einrichtungen jetzt wieder sehr gefördert werden. Das Adolf-Schlatterhaus, christliches Speisehaus, war das 1. Lokal, das wieder aufmachen konnte; ebenso das christl. Hospiz. Auch sieht man jetzt wieder einen Pater oft durch Tübingen laufen.

Gestern habe ich etwas Wunderbares gehört, aber ob‘s stimmt? Die Amerikaner liessen all ihre Gefangenen laufen, z. B. aus der Ulmer Gegend; aber leider werden sie gleich wieder kassiert, sobald sie in von Franzosen besetztes Gebiet kommen. Wenn das von der Freilassung stimmt, möchte ich mir wünschen, dass Du auch so ein Glück gehabt hättest. Aber wer weiss?

Eben erzählte eine Ukrainerin, dass alle Ukrainer u. Polen etc. nach Frankreich kommen sollen. Sämtliche Ausländer sind übrigens jetzt daran erkenntlich, dass sie 1. neu ausstaffiert u. 2. ihre Landesfarben als Band tragen.
In diesen Tagen herrscht wieder einiger Flugverkehr. Aber leider auch deutsche Maschinen, die nach Frankreich fliegen müssen.


12. Mai

Auf Grund der veränderten Verhältnisse ist jetzt Prof. Stock Dekan der Med. Fakultät u. ein Prof. Schneider (beide Nicht-Parteigenossen) Rektor.
Nach Ausspruch des Landrats sollen ca 2000 Frauen im Kreis Tüb. vergewaltigt worden sein. Besonders in Dusslingen soll auf allen Gebieten furchtbar gehaust haben, da dort noch 4 Tage nach der Tübinger Besatzung noch weiter gekämpft wurde.

Eine wahre Begebenheit: Auf dem Waldhäuser sind Schwarze in einem Haus eingedrungen u. haben Frauen vergewaltigt. 1 Frau hat im Nachbarhaus von dem dort einquartierten französ. Kommandeur Hilfe haben wollen; dieser hat ihr dann erklärt, in jedem Fall helfen zu wollen, nur in diesem Fall könne er ihr nicht helfen, denn seine Tochter sei 1 ½ J. von SS-Truppen in einem Bordell gehalten worden. Ist das nicht schändlich, was man jetzt von der SS hört? (…)

Etwas lustiges: Bei Frl. H. im Haus schellts. Unten stehen 2 französ. Offiziere. Die alte Hausbesitzerin fragt nach ihrem Begehr. Hier im Haus sollten ein paar junge Damen wohnen u. diese hätten sie gern zum „promenieren“. Trotz dieser höflichen Bitte wurde ihnen aber nicht willfahren.

Seit 3 Tagen haben wir auch endlich wieder Licht, aber leider ist es ja verboten, elektr. Geräte anzuschalten. Infolge der vielfach zerstörten Stromleitungen sind jetzt überall vorerst provisorische Leitungen gelegt worden u. so ist jetzt überall an Häusern ein z.T. hängendes Gewirr von Drähten usw, die auch vielfach einfach auf der Seite der Bürgersteige liegen.

Hier herrscht seit 4 Tagen plötzlich eine erhebliche Hitze, so dass nun Gott sei Dank auch Strümpfe überflüssig sind, was wegen der Stopferei u. Wascherei sehr praktisch ist. (Waschpulver hat es 1/4 J. lang nicht gegeben u. Stopfgarn ist auch eine Rarität).

14.Mai

In dieser Woche sollen – heisst es – der Kreisleiter Rauschnabel u. der letzte Bürgermeister Weinmann öffentlich gehenkt werden. Ihre Flucht war also ganz umsonst, u. jetzt würden sie sicher alles darum geben, keine grossen Parteileute gewesen zu sein.
Nun aber etwas, das mich ganz aus dem Häusle gebracht hat. Gestern habe ich gehört, dass die Amerikaner 3 gefangene Divisionen grösstenteils wieder haben laufen lassen u. auch hier in Tüb. sind schon eine Reihe entlassener Gefangener eingetroffen. U.a. auch einige Marine-Ärzte. Nun habe ich die allergrößte Hoffnung, dass auch Dir dieses gleiche Glück zufällt, obwohl ich zwar nicht weiss, in welcher Gegend Du steckst u. ob Du auch in amerikan. Gefangenschaft gekommen bist. Auf jeden Fall hat meine Sehnsucht einen neuen Auftrieb erhalten u. ich meine u. glaube, dass auch Du eines Tages wiederkommen wirst. Jedes Mal, wenn's jetzt läutet, denkt Mutti, es seien Marokkaner oder ähnliches u. ich denke, dass Du es vielleicht sein könntest. So lebe ich nun seither in dauernder Spannung u. unwillkürlich kommt mir eine innere Freude, die ich mir nicht anders erklären kann, als dass es eine Vorahnung ist von Deinem baldigen kommen. Ach Du, es wäre wunderbar!!!

Übrigens, was man uns immer vorerzählt hat, von den grossen Nachschubschwierigkeiten u. der unzweckmässigen Ausrüstung der Feinde, ist alles ganz schrecklich verlogen gewesen; denn jetzt sieht man es ja hier. Es wird gefahren noch u. noch, Benzin in rauen Mengen, für jede Kleinigkeit steht ein Auto bereit. Und wie die Kerle fahren können, – einfach toll. In unerhörtem Tempo geht es durch die engsten Gassen. Die gesamte Ausrüstung, Uniform u. Stiefel, sind neuester Qualität., u. alles, alles stammt von Amerika, auch die ganze Verpflegung. Jeder Franzose gesteht das aber auch selbst ein, dass Frankreich rein nichts mehr hat u. alles Amerika liefert.

15. Mai


Eben komme ich vom Rathaus, wo ich um die Erlaubnis radfahren zu dürfen nachgesucht habe, aber man hat mir gesagt, dass nur praktische Ärzte die Genehmigung dazu erhalten.


In etwa 2 Wochen soll die endgültige amerikan. Besatzung kommen u. überall wird die hier sehr herbeigesehnt, da man von amerikan. besetzten Orten fast nur Gutes hört, weder Plünderungen noch Vergewaltigungen. Bis zum Abzug der Franzosen befürchtet man diesbezüglich hier noch schlimme Tage.


Wie man hört, gibts bereits in Nürtingen wieder eine Zeitung, natürlich in amerikan. Sinn. In den ersten Ausgaben seien unsere bisherigen Führer (Hitler, Göhring etc) abgebildet u. mit ihren wahren Biographien geschildert.


Eben erzählte eine Patientin, dass die Franzosen von der Staatsdomäne Einsiedel fast alle Schafe, Schweine u. Hühner abgetrieben haben.


Die weissen Franzosen bezeichnen ihre schwarzen Truppen als ihre SS. Wohl ein Zeichen dafür, dass sich unsere SS-Truppen ebenso gewaltsam u. grausam benommen haben. Wie wenig hat man doch darüber gewusst!


16. Mai


Gestern abend um 23 Uhr haben die Franzosen vor der Neuen Aula eine Gedenkfeier für ihre Gefallenen veranstaltet. Aus diesem Grunde hatte die Bevölkerung bis 24 Uhr Ausgang. Ob die gewünschte Teilnahme sehr zahlreich war, weiss ich nicht. Merkwürdigerweise sollen auch gestern abend beide Bordelle eröffnet worden sein. Übrigens war den franz. Offizieren das Mütterheim auf dem Schlossberg dazu doch nicht schön genug u. so hat man nun ein ehem. Studentenhaus auf dem Österberg dazu ausersehen.


Ähnlich unseren Wehrmachtshelferinnen sieht man auch viele Französinnen in brauner Uniform, dazu natürlich toll geschminkt. Leider machen schon viele deutsche Frauen diese übertriebene Malerei nach.


Die französ. Sanitätsautos sind übrigens grösstenteils von Frauen geführt u. diese fahren fast ebenso toll wie die Soldaten.


Die sog. „Kommission“ hat vor einigen Tagen auch das berühmte Elektronenmikroskop im Hygiene-Institut entdeckt u. abmontiert u. mitgenommen. Die gleiche Kommission wird auch bei uns noch erwartet, u. dann wird kein Mikroskop etc. mehr sicher sein. Solche Dinge hat sich auch niemand träumen lassen.


Da sich das Gefängnis für die vielen Verhafteten bereits als zu klein erweist, werden jetzt noch die nichtzerstörten Gebäudeteile der Hindenburgkaserne dazu genommen. Herr v. L. hat man auch inhaftiert auf Grund einer Denunziation lieber Nachbarn; weswegen weiss niemand. Und so hört man leider von vielen Fällen; und das nennt sich dann Volksgemeinschaft. Schmählich!


Wegen der verlängerten Ausgangszeit heut haben wir bis 22 Uhr gesägt u. Holz gehackt, bis wir todmüde waren.

Anmerkung:

Abkürzungen wurden im Sinne besserer Textverständlichkeit oft ausgeschrieben, in eckigen Klammern stehen redaktionelle Ergänzungen, drei Punkte in runden Klammern kennzeichnen Kürzungen. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes werden der Vorname des Kinders umschrieben („unser Junge“) und die Nachnamen meist nicht ausgeschrieben.

Im Schlund des Trichters (2): „Die Franzosen bezeichnen ihre schwarzen Truppen als ihre SS“
Luise Guffarth blickt an Neujahr 1944 vom Dach der HNO-KLinik an der Kinderklinik vorbei stadteinwärts.

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27.04.2011, 12:00 Uhr

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