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Gericht

Im Streit zugestochen

26-Jähriger Algerier muss mehr als vier Jahre in Haft.

29.04.2017
  • ULRICH WILLENBERG

Heidelberg. Ein Asylsuchender aus Algerien ist zu vier Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden. Das Heidelberger Landgericht befand den 26-Jährigen der gefährlichen Körperverletzung für schuldig. Der Angeklagte hatte einen Afghanen mit einem Teppichmesser schwer verletzt. Dieses sei „scharf wie ein Skalpell“, sagte der Vorsitzende Richter Edgar Gramlich. Der Mann hatte laut Richter großes Glück, dass er überlebte. Der Angeklagte habe aus „nichtigem Anlass“ zugestochen und „seinen Zorn abreagieren wollen“.

Zunächst war er mit einem anderen Afghanen aneinander geraten. Kurz darauf bekam der 26-Jährige Streit mit einem befreundeten Landsmann des Afghanen. Der Algerier habe „die Auseinandersetzung gesucht", ist Richter Gramlich überzeugt. Ein Sicherheitsmann konnte die beiden zunächst trennen. Doch plötzlich zog der Angeklagte das Messer. Er floh und setzte sich nach Frankreich ab. Dort wurde er Wochen später verhaftet.

Die Bluttat ereignete sich im Juli 2016 in einer Gemeinschaftsunterkunft in Wiesloch. Dem Algerier droht nach der Verbüßung der Strafe die Abschiebung. wil

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29.04.2017, 06:00 Uhr

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