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Kommentar

Immer auf die Echsen

Was für ein Gewürge wegen ein paar Echsen. 10 000, so die Bahn, sollen bis Bauende des Großprojekts umgesiedelt sein. Kostenpunkt: 15 Millionen Euro. Und nun könnten Zauneidechsen auch noch die heilige Kuh des Projekts, die Baufertigstellung 2021 gefährden. Darf das sein?

08.04.2016
  • FABIAN ZIEHE

Man kann es auch so betrachten wie Christian Küpfer, der in Nürtingen Fachleute für Landschaftsplanung und Naturschutz ausbildet: "Wenn die Vorhaben sauber bearbeitet werden, dann ist das Thema Artenschutz gut zu bewältigen." Studenten wie Bauträgern rät der Professor: "Kümmert euch rechtzeitig um das Thema, dann fallen die Probleme nicht vom Himmel." Von Ende her betrachtet mag es also stimmen, dass ein paar Eidechsen den Fertigstellungstermin gefährden. Vom Anfang her gedacht ist das Humbug. Es war klar, dass es dort Eidechsen gibt. Und es gibt viel Expertise im Südwesten, wie man solcher Herausforderung begegnet.

Drei Dinge sollten klar sein: Die Bewahrung von Lebensräumen und gefährdeten Arten ist aus gutem Grund Pflicht. Die Kosten für Artenschutz fallen verglichen mit den Gesamtkosten gering aus - gerade bei S 21. Und: Im Gegensatz etwa zu Denkmalschutz und geologischen Ungewissheiten sind artenrechtliche Herausforderungen vorab gut abschätzbar.

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08.04.2016, 06:00 Uhr

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