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In der Champions League das spanische Trauma besiegen
Halbfinale der Champions League: Im Mai schieden die Bayern mit Thomas Müller (links) und Xabi Alonso (rechts) gegen Atlético aus, Antoine Griezmann erzielte beim 2:1 der Münchner im Rückspiel den Gegentreffer, der den Madrilenen das Weiterkommen sicherte. Foto: dpa
FC Bayern

In der Champions League das spanische Trauma besiegen

Das Heimspiel gegen Atlético Madrid bietet die Chance, die schmerzhaften Niederlagen des Sommers vergessen zu machen.

06.12.2016
  • MATTHIAS JEDELE

München. Der FC Bayern hat in der Champions League 14 Spiele nacheinander in der Allianz Arena gewonnen. Dabei erzielte der Rekordmeister sagenhafte 52 Tore und musste lediglich acht Gegentreffer hinnehmen. Eine Bilanz, die kein anderes Team vorzuweisen hat. Diese Serie soll auch heute im letzten Gruppenspiel der Champions League gegen Atlético Madrid nicht reißen.

Atlético steht vor der Partie bereits als Gruppensieger und die Bayern als Zweiter fest. Auch wenn es auf dem Papier nur noch um die „goldene Ananas“ geht, wollen die Bayern alles daran setzen, ihr Heimspiel zu gewinnen. Es ist die gute Möglichkeit, den Aufwärtstrend der vergangenen Partien zu bestätigen und gleichzeitig das spanische Trauma, unter dem sie seit geraumer Zeit zu leiden scheinen, zu bezwingen. „Atlético ist eine der besten Mannschaften Europas. Wir wollen an die zwei Siege zuletzt anknüpfen“, so unterstreicht Bayerns Trainer Carlo Ancelotti die Bedeutung der Partie.

Zumindest die Spieler des deutschen Rekordmeisters haben mit Atlético noch zwei Rechnungen offen. Im Halbfinale der letztjährigen Champions-League-Saison war für die Münchner gegen die von Diego Simeone trainierten Spanier Endstation. „Wir konzentrieren uns auf das jetzige Spiel. Das Aus im Halbfinale war schmerzhaft, aber das gehört der Vergangenheit an. Jetzt wollen wir gegen Atlético ein großes Spiel abliefern“, sagte Münchens Mittelfeldstratege Thiago.

Auch im Gruppenspiel Ende September hatten die Bayern in Madrid das Nachsehen. Mit einem bitteren 0:1 im Gepäck musste die Heimreise angetreten werden. Dass es nun nicht zum großen Showdown um den Sieg in der Gruppe D kommt, hat zwei einfache Gründe: Atlético gewann seine restlichen Spiele und die Bayern blamierten sich vor zwei Wochen mit einer 2:3-Niederlage bei Außenseiter Rostow.

„Wir wollen auf einem hohen Niveau agieren. Alle Spiele sind wichtig, gerade in diesem Wettbewerb. Es ist ein Champions-League-Spiel. Wir werden gegen Atlético eine großartige Mannschaft sehen. Es geht nicht nur um Prestige, wir wollen auch Siegeswillen zeigen und diese Partie für uns entscheiden“, gibt Thiago zu Protokoll und verspricht den Zuschauern ein großes Spiel.

Formkurve zeigt nach oben

Dass die Formkurve des FC Bayern wieder etwas nach oben zeigt, war in den beiden letzten Meisterschaftsspielen gegen Leverkusen (2:1) und in Mainz (3:1) zu erkennen. Das System von Ancelotti scheint langsam zu greifen. „Wir müssen uns natürlich auch an das neue System und die Ideen von Carlo gewöhnen. Nach den drei Jahren mit Pep war es doch klar, dass wir uns an diesen Wechsel gewöhnen, dass wir uns umstellen müssen. Aber ich denke nicht, dass wir unsere Sache schlecht machen. Wir sind für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert und stehen in der Bundesliga auch nicht gerade schlecht da. Viele Mannschaften wären gern in unserer Situation“, wähnt Thiago seine Bayern auf einem guten Weg.

Auch personell sieht es bei den Bayern wieder besser aus. Der zuletzt angeschlagene Xabi Alonso und Holger Badstuber (erkrankt) sind wieder dabei. Auch Arturo Vidal ist einsatzbereit. „Ich weiß nicht, ob es für einen Startelfeinsatz reicht. Er hat gut trainiert. Es ist wichtig, dass er ein paar Minuten bekommt“, sagt Ancelotti über Vidals Gesundheitszustand. Somit werden lediglich die verletzten Kingsley Coman (Außenbandriss Knie/Kapselriss Sprunggelenk), Julian Green (Muskelbündelriss) und Jerome Boateng (muskuläre Probleme) fehlen.

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06.12.2016, 06:00 Uhr

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