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Ein Stern für alle Kinder

In der Kreissparkasse hat die Aktion „Freudenstädter Weihnachtssterne“ begonnen

Nicht jede Familie kann sich das Weihnachtsgeschenk für den Nachwuchs leisten. Das Projekt „Freudenstädter Weihnachtssterne“ vom „Bündnis für Familien“ erfüllt deshalb auch denjenigen Kindern den Weihnachtswunsch, deren Eltern dafür eigentlich kein Geld übrig haben.

11.11.2015
  • Monika Schwarz

Freudenstadt. „Werden Sie Geschenkpate, damit allen Kindern zu Weihnachten ein Stern leuchtet“. Mit diesen Worten wird die gestern in den Räumen der Kreissparkasse (Hauptgeschäftsstelle) in Freudenstadt gestartete Aktion des Bündnisses für Familien derzeit beworben. Dort können die Kunden derzeit einen Stern von den extra platzierten Weihnachtsbäumen pflücken und das darauf explizit genannte Geschenk für ein bestimmtes Kind kaufen.

Vom 7. Bis zum 11. Dezember werden die Päckchen mit dem daran befestigten Stern dann an insgesamt drei verschiedenen Sammelstellen (Kreissparkasse, DRK-Kleiderladen und Diakonische Bezirksstelle) abgegeben und vor dem Weihnachtsfest an die Familien verteilt, die mitgemacht und die speziellen Wünsche der Kinder genannt haben.

Vertreter zahlreicher Bündnispartner, aber auch Oberbürgermeister Julian Osswald und Sparkassenvorstand Uwe Braun waren gestern zum offiziellen Startschuss gekommen, um noch einmal kräftig die Werbetrommel zu rühren, damit sich am Ende auch tatsächlich genügend Geschenkpaten finden.

Immerhin 170 Sterne wurden gesammelt und abgegeben, gab Amtsleiterin Petra Weinbrecht vom Amt für Bildung, Familie und Sport bekannt, als sie das Vorhaben mit wenigen Worten vorstellte. Es handle sich dabei um eines von insgesamt zwei Projekten in diesem Jahr, die sich das Bündnis mit derzeit 44 Mitgliedern vorgenommen habe. Ihr Dank galt sowohl den Vertretern der Kreissparkasse als auch dem Internationalen Bund, dem DRK, dem Sportkreis, dem Kreiskrankenhaus, der Forchenkopf- und Theodor- Gerhardt Schule – deren Schülerinnen und Schüler haben die Sterne gebastelt – als auch dem Stadtseniorenrat, der Stadtkapelle und der Agentur für Arbeit. Sie haben alle in der Koordinierungsgruppe mitgearbeitet und für die Umsetzung des Ganzen gesorgt . Auch die Neuapostolische Kirche hatte durch Übernahme der Flyerdruckkosten zum Erfolg des Vorhabens beigetragen.

Damit die Anonymität der Beschenken und ihrer Familien gewahrt wird, sind die Sterne mit Nummern anstatt mit Namen gekennzeichnet. Niemand muss deshalb Angst haben, als „arm“ und „bedürftig“ geoutet zu werden. „Es ist eine sehr schöne Aktion, weil wir damit auch für die Kinder etwas tun können, die ansonsten benachteiligt sind“, betonte Weinbrecht. Auch Sparkassendirektor Uwe Braun betonte, dass die Kreissparkasse als aktiver Partner im Bündnis für Familien sehr gern geholfen habe. Das Projekt passe nämlich ausgezeichnet zur familienbewussten Personalpolitik der Sparkasse.

Oberbürgermeister Julian Osswald sprach von einem schönen Zeichen der Solidarität und der Verantwortung. „Was hier ehrenamtlich stattfindet, das ist aller Ehren wert“, so das Stadtoberhaupt. Was die Mitarbeiter der Kreissparkasse gestern besonders freute: Die ersten Sterne wurden von Kunden schon kurz nach dem Aufhängen wieder abgehängt und mitgenommen. Die Geschenke kommen an Weihnachten dann den Kindern vom Kindergartenalter bis hin zur Pubertät zugute.

Wer den Kindern aus den bedürftigen Familien zu einem solchen Weihnachtsgeschenk verhelfen will, kann sich einen – oder auch mehrere – Sterne zu den normalen Öffnungszeiten der Kreissparkasse in den kommenden Tagen vom Baum pflücken und das ausgesuchte Geschenk dann an der vorgegebenen Stelle abgeben. Sämtliche Spender werden am 9. Dezember um 17 Uhr zu einer kleinen Feier in die Kreissparkasse (Stuttgarter Straße 31) eingeladen.

In der Kreissparkasse hat die Aktion „Freudenstädter Weihnachtssterne“ begonnen
Vertreter zahlreicher Partner vom Bündnis für Familien kamen am Montag zum offiziellen Start der „Freudenstädter Weihnachtssterne“-Aktion in die Kreissparkasse. Jeder kann sich Sterne vom Baum holen, um Kindern einen Wunsch zu erfüllen, deren Eltern für Geschenke kein Geld übrig haben.Bild: mos

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11.11.2015, 12:00 Uhr

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