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Echo: Barbara Schöneberger über den Moment der Preisverleihung

"In einer Wolke Haarspray"

25 Jahre Echo - und die deutsche Musikszene ist mit dabei. Stars und Sternchen liefen über den lilafarbenen Teppich. Moderatorin Barbara Schöneberger verbreitete wie immer gute Laune.

08.04.2016
  • DPA

Berlin. Moderatorin Barbara Schöneberger eröffnete gestern Abend die Preisverleihung gewohnt launisch. "25 Jahre Echo - vor 25 Jahren war ich noch eine Lolita, jetzt bin ich eine ,Cellulita. " Damit hatte sie die ersten Lacher auf ihrer Seite.

Wenn Barbara Schöneberger den Echo moderiert, bekommt sie selbst eigentlich wenig mit von der Verleihung. "Wenn dann der Preis verliehen wird, stehe ich wieder in einer Wolke von Haarspray", erzählte das quirlige TV-Talent Tage vor Gala. Hinter der Bühne seien immer Leute um sie herum. Ihr Visagist trage alles bei sich, was ihr Gesicht und ihre Haare bräuchten.

Die ersten Gewinner des Abends standen schnell fest: Sarah Connor ist mit dem Echo als beste nationale Künstlerin in der Kategorie Rock/Pop ausgezeichnet worden.

Die umstrittene Deutschrock-Band Frei.Wild ist mit einem Echo ausgezeichnet worden. Sie erhielt den in der Sparte Rock/Alternative National. Die Band war 2013 beim Echo von der Nominierungsliste gestrichen worden, nachdem andere Gruppen mit einem Boykott gedroht hatten. Im Sommer sprachen sich die Südtiroler gegen Fremdenhass aus. Die Band erklärte bei der Preisverleihung, sie wolle den Echo in der Öffentlichkeit als Symbol für Widerstand gegen Ausgrenzung präsentieren.

Der Echo für den Hit des Jahres geht an den belgischen DJ Lost Frequencies. Der Musiker wurde für seinen Song "Are You with Me" ausgezeichnet.

Auf dem lilafarbenen Teppich tauchen Altrocker Udo Lindenberg, die Fantastischen Vier und Tim Bendzko auf. Die deutsche ESC-Hoffnung Jamie-Lee trug jede Menge Tüll. In der Messehalle im Westen der Hauptstadt war ein Weg für die Promis abgesperrt, am Teppich positionieren sich Fotografen und Kamerateams. Mittendrin im Trubel: Neuling Joris ("Hoffnungslos Hoffnungsvoll"), er war als Newcomer nominiert. Er stehe nicht gerne auf roten Teppichen. "Das ist nicht so meins."

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08.04.2016, 06:00 Uhr

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