Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Fifa-Präsidentenwahl

Infantinos Plan: 40 Teams bei der Fußball-WM

Der für das Amt des Fifa-Präsidenten kandidierende Uefa-Generalsekretär Gianni Infantino erwägt im Fall seiner Wahl zum Nachfolger von Joseph Blatter eine Aufstockung der WM auf 40 Mannschaften. "Ich glaube an die Ausweitung der WM, wenn man sich die Erfahrungen anschaut, die wir in Europa mit der Euro gemacht haben", sagte Infantino der Nachrichtenagentur AP.

11.11.2015

Von SID/DPA

Nyon "Schauen Sie sich die Qualifikation an, in der es einige Teams, die sich noch nie qualifiziert hatten, geschafft haben und einige Teams, die sich immer qualifiziert haben, es nicht geschafft haben", meinte der 45 Jahre alte Schweizer.

Infantino hatte Ende Oktober seine Kandidatur für das höchste Amt im Fußball-Weltverband bekanntgegeben. Er gilt als Ersatzkandidat der Europäer, da Uefa-Präsident Michel Platini derzeit für 90 Tage gesperrt ist. Wegen einer von Blatter erhaltenen dubiosen Zahlung von zwei Millionen Schweizer Franken dürfte der Franzose daher nicht mehr als Kandidat infrage kommen. Die Expansionspläne Infantinos kommen für die WM 2018 aber zu spät, weil hier auf einigen Kontinenten bereits die Qualifikation läuft. Auch für die WM 2022 in Katar dürfte die Idee schwer umzusetzen sein, da das umstrittene Event im Winter stark verkürzt stattfindet.

Infantino unterstützt trotz seiner eigenen Ambitionen Platini bei der Wahl zum Fifa-Präsidenten. Im Gespräch mit der italienischen Tageszeitung Gazzetta dello Sport bestätigte Infantino, dass er seine Kandidatur zurückzieht, sobald Platinis Sperre abgelaufen ist und die Bewerbung des Franzosen offiziell wird. "Platini ist mein Präsident, ich arbeite seit neun Jahren mit ihm zusammen", sagte Infantino: "Ich werde nicht gegen Michel antreten, wenn er kandidiert. Dann werde ich mich zurückziehen. Das ist das Prinzip der Loyalität." Zum heutigen Stand gebe er allerdings 100 Prozent, "nicht nur für Europa, sondern für den Weltfußball", sagte Infantino.

Zum Artikel

Erstellt:
11. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
11. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. November 2015, 12:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen