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Kommentar zum Thema Spielzeug mit gutem Gewissen

Information als Schlüssel

08.12.2016
  • CAROLINE STRANG

Ulm. Die gute Nachricht ist, dass die öffentliche Aufmerksamkeit inzwischen groß ist. Die Hersteller von Spielwaren müssen zeigen, dass sie sich auch um die Arbeitsbedingungen in China kümmern. Es liegt nicht vorrangig am Verbraucher, für Fairness zu sorgen. Aber auch er kann dazu beitragen – im eigenen Interesse.

Der Schlüssel ist Information. Dazu haben Verbraucher nur begrenzt Zugang. Auf der einen Seite ist das gut, denn es gibt auch eine Art Informationsüberforderung, einen Überfluss an Daten und Fakten. Man sollte aber durchaus wissen, ob die Spielwaren, die man seinen Kindern, Enkeln oder Nichten und Neffen unter der Weihnachtsbaum legt, sicher und pädagogisch einigermaßen wertvoll sind. Das ist das eine. Dafür gibt es Siegel und Testurteile, unter anderem von dem Ulmer Verein „Spiel gut“. Wer seinem Kind eine Puppe schenkt, die jedes Wort aufzeichnet, das das Kind mit ihr spricht und an Unternehmen weiterleitet, ist selbst schuld.

Außerdem sollte jeder beim schönen Brauch des Schenkens ein gutes Gewissen haben dürfen. Nicht dass kleine Kinderhände für unsere Kinder arbeiten müssen. Auch dabei helfen Siegel. Einfach mal im Internet nach den Firmennamen schauen oder auch gezielt im Laden nachfragen. Dann steht den leuchtenden Kinderaugen hierzulande nichts im Wege.

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08.12.2016, 06:00 Uhr

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