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Wirtschaft

Internet-Radio Pandora schnappt sich Rdio

Die Auslese bei Streaming-Musikdiensten hat nun auch bekanntere Mitspieler der Branche erreicht. Die seit 2010 aktive Firma Rdio stellte einen Insolvenzantrag und ein Großteil des Unternehmens wird für 75 Mio. Dollar (70,4 Mio. EUR) vom Internet-Radio-Betreiber Pandora aufgegriffen.

18.11.2015
  • DPA

NewYork Rdio erklärte in einem Blogeintrag, der Dienst werde zunächst weiterbetrieben, für die nächsten Wochen wurden aber weitere Informationen zur Zukunft angekündigt.

Pandora kauft Technologie und Design-Lösungen von Rdio. Auch ein Teil der Mitarbeiter werde übernommen. Damit solle der Pandora-Dienst 2016 ausgebaut werden. Zuletzt war von Plänen der Firma für eine internationale Expansion berichtet worden. Pandora ist bisher nur in den USA verfügbar.

Rdio war unter anderem von Janus Friis, einem Mitgründer des Internettelefonie-Dienstes Skype, gestartet worden. Das Geschäftsmodell ist ähnlich wie etwa beim Streaming-Marktführer Spotify: Eine Gratis-Variante mit eingeschränkter Funktionalität und ein Abo-Angebot für rund 10 Dollar beziehungsweise 10 EUR im Monat.

Ende 2014 habe Rdio 98 000 zahlende Kunden in den USA gehabt, berichtete das "Wall Street Journal". Pandora hatte vor kurzem auf einen Schlag über ein Drittel seines Börsenwerts verloren, unter anderem weil die Nutzerzahl von 79,4 Mio. auf 78,1 Mio. gesunken war.

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18.11.2015, 12:00 Uhr

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