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Die Sperrung bei Hirschau zwingt den Verkehr auf andere Wege

Inzwischen haben sich viele Autofahrer Ausweichstrecken gesucht

Rottenburg. Es kommt zeitweise ziemlich dick, aber eine Katastrophe ist etwas anderes. So lassen sich die Auswirkungen der Straßensperrung zwischen Tübingen und Hirschau auf die vom Ausweichverkehr betroffenen Gemeinden beschreiben, zumindest im Raum Rottenburg. In der Kernstadt ist besonders die Kreuzung zwischen Osttangente und Siebenlindenstraße betroffen.

22.08.2014

Unser Foto zeigt das Stück der Osttangente zwischen genannter Kreuzung und der Straße zwischen Kiebingen und Weiler. Thomas Stopper, Ortschaftsrat in Kiebingen und mit seiner Vertretung für Industrienähmaschinen direkt an der L 370 ansässig, fand es am Anfang der Woche schon ziemlich heftig.

Was er da vor seinem Büro sehen musste, habe ihn denken lassen: „Um Gottes Willen!“ Doch Richtung Seebronn sei es dann, wie er autofahrend feststellen musste, „noch viel schlimmer“ gewesen. Am Mittwochabend staute sich der Verkehr von Kiebingen bis fast nach Weilheim. Aber wie so oft, suchen sich die Autofahrer/innen ihre eigenen Wege und Abkürzungen, so dass sich die Auswirkungen der Straßensperrungen verteilen.

Da fährt mancher, der auf der Autobahn von Süden kommt und nach Tübingen will, vielleicht erst in Herrenberg ab. Andere verlassen die A 81 zwar in Ergenzingen, nehmen jedoch den Weg über Wurmlingen, um via Unterjesingen nach Tübingen zu gelangen. Davon berichtete Wurmlingens Ortsvorsteher Hans-Dieter Bauschert. Thomas Stopper erzählte, er habe mit vielen Leute gesprochen und erfahren, dass sich etliche Autofahrer lieber durch die Kernstadt Rottenburg schlängeln und durchs Dettinger Täle und über die B 27 gen Tübingen rollen.

Ihn habe das alles in seiner Vermutung bestärkt, dass die geplante B 28 neu zwischen Rottenburg und Tübingen, weil nur zweispurig, bald überlastet sein wird, wenn sie einst realisiert ist. Dann werde sich der Schleichverkehr durch Kiebingen, Bühl und Kilchberg zwängen. Das wäre dann allerdings eine Dauerqual. Der aktuelle Verkehrspfropf sollte Ende nächster Woche ein Ende haben, wenn die Belagsarbeiten bei Hirschau fertig sind.

gef / Bild: Fleischer

Inzwischen haben sich viele Autofahrer Ausweichstrecken gesucht

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22.08.2014, 12:00 Uhr

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