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Stuttgart

Jäger hoffen auf hohe Abschusszahlen bei Wildschwein-Jagd

Die Jäger in Baden-Württemberg hoffen auf weiter steigende Abschusszahlen bei der Wildschwein-Jagd.

07.11.2016

Von dpa/lsw

Ein Jäger läuft mit seinem Jagdhund durch ein Waldstück bei Kernen-Stetten (Baden-Württemberg). Foto: Christoph Schmidt dpa/lsw

Stuttgart. «Es wird davon abhängen, wie erfolgreich die Drückjagden sind, und ob wir Schnee haben», sagte der Geschäftsführer des Landesjagdverbands, Martin Bürner, der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Schnee erlaubt den Jägern gute Sicht auf das Schwarzwild.

Wildschweine sind nach Rehwild die am zweithäufigsten geschossene Art in Baden-Württemberg. Bei den Treibjagden, die im November und Dezember ihren Höhepunkt erreichen, wird ein Großteil der jährlichen Gesamtmenge erlegt. Landesweit gab es im letzten Jagdjahr bis April mit fast 68 000 Wildschweinen die zweithöchste Strecke, die jemals erlegt wurde - das Hundertfache der Strecke etwa vor 60 Jahren.

Als Grund für die zunehmende Verbreitung von Wildschweinen nennen Wildforscher unter anderem den Klimawandel, der mildere Winter und mehr Futter für die Tiere bringt. Bauern beklagen Schäden - immer häufiger zieht es das Schwarzwild auch in Menschennähe. Kürzlich hatte der Landtag den Abschuss der Tiere im Wald auch in der Jagdruhezeit März erlaubt, sofern Schnee gute Sicht erlaubt. Der Naturschutzbund kritisierte den Schritt als überflüssig.

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Erstellt:
7. November 2016, 10:44 Uhr
Aktualisiert:
7. November 2016, 09:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. November 2016, 09:00 Uhr

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