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"Wir schließen keinen aus"

Jeannine Michaelsen über das neue Pro-7-Unterhaltungsformat "Teamwork"

Die Show "Teamwork" zeigt, wie Pro 7 die Ära nach Stefan Raab gestalten will. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Moderatorin Jeannine Michaelsen.

20.11.2015
  • BRITTA SCHULTEJANS, DPA

München Mit dem Abgang von Stefan Raab klafft bei Pro 7 künftig eine Lücke. Die Moderatorin Jeannine Michaelsen (33) tritt in große Fußstapfen, wenn sie morgen erstmals die Show "Teamwork - Spiel mit deinem Star" moderiert, in der Joko und Klaas sowie Sasha und Smudo mitmachen.

Was erwartet uns denn bei "Teamwork - Spiel mit deinem Star"?

JEANNINE MICHAELSEN: Uns erwartet eine völlig neue Spielshow, in der die Zusammenarbeit mit einem Star und seinem Fan im Mittelpunkt steht. Fans setzen die Stars wie Spielfiguren ein bei Spielen, bei denen unterschiedliche Fähigkeiten abgefragt werden. Ich hoffe auf großartige Familienunterhaltung.

Familienunterhaltung hat es im deutschen Fernsehen nicht so leicht. Was macht Sie so sicher, dass es in diesem Fall funktionieren kann?

MICHAELSEN: Der Zuschauer hat mit den vier Fans vier mögliche Identifikationsfiguren. Und "Teamwork" hat eben diese Mitspielfunktion für zu Hause, und das macht die Show attraktiv für den 15-Jährigen, der ein riesiger Joko-und-Klaas-Fan ist, aber auch für seinen Papa und seine Oma, die sich fragen, warum die jungen Leute diese oder jene Frage bei Quizrunden jetzt nicht beantworten können. Wir schließen keinen aus.

Es ist kein Geheimnis, dass Pro 7 nach Raab eine ziemlich große Lücke schließen muss. Wieviel "Schlag den Raab" steckt in der Show?

MICHAELSEN: Die Spielshow an sich kann man, glaube ich, nicht neu erfinden. Für die klassische Spielshow gilt das Gleiche wie in der Musik: Jeder Akkord ist schon mal gespielt worden. Es kommt darauf an, wie man die Akkorde neu kombiniert.

Schauen Sie denn privat Fernsehshows?

MICHAELSEN: Wenn was Neues kommt, dann schaue ich mir das an, auch aus beruflichen Gründen. Ich komme ja noch aus der Generation, in der man samstags mit der Familie zusammen "Wetten, dass . . ?" geguckt hat. Ich weiß, dass das lineare Fernsehen in seiner Gänze die nächsten 50 Jahre nicht sicher ist. Trotzdem glaube ich, dass es immer noch Dinge geben kann, die viele Menschen dazu bringen können, sich gleichzeitig hinzusetzen und etwas anzuschauen.

Sie haben Sachen gemacht, die ganz gut gelaufen sind - aber auch die "Millionärswahl" . . .

MICHAELSEN: Die ist bis heute ein guter Gag-Lieferant, die "Millionärswahl". So eine Bauchlandung muss man auch erstmal schaffen. Da bin ich meinem Anspruch gerecht geworden: Wenn schon scheitern, dann aber richtig. Nur so ausplänkeln lassen, das kann ja jeder. Ich stehe bis heute dahinter und sage: Gut, dass wir das gemacht haben.

Info Sendung morgen, 20.15, Pro 7

Jeannine Michaelsen über das neue Pro-7-Unterhaltungsformat "Teamwork"
Neue Show: Jeannine Michaelsen moderiert "Teamwork". Foto: dpa

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20.11.2015, 12:00 Uhr

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