Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Das Mittwochs-Interview

Jörg Essig über die Organisation des Horber Stadtteilpokalturniers

Es dauert nicht mehr all zu lange, dann rollt der Ball wieder in der Horber Hohenberghalle. Ab dem 27. Dezember wird die 31. Auflage des Stadtteilpokalturniers angepfiffen. Die Organisation hat in diesem Jahr der ASV Rexingen inne. Die SÜDWEST PRESSE sprach mit dem ASV-Vorsitzenden Jörg Essig über den Stand der Vorbereitung und über die Zusammenarbeit mit dem TSV Dettingen.

12.12.2012
  • Sascha Eggebrecht

SÜDWEST PRESSE: Herr Essig, wie zufrieden sind Sie mit den bisherigen Vorbereitungsarbeiten für die 31. Auflage der Horber Hallen-Stadtteilpokal-Meisterschaft?

Die Zusammenarbeit im Organisationsteam hat sehr gut funktioniert, ein solches Event ist auch nur mit einem guten Team vorzubereiten und durchzuführen. Wir können nach unserer Ansicht sehr zufrieden sein mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitungen. Ein herzliches Dankeschön möchte hier auch an das Homepage-Team richten, insbesondere an Heiko Walz, die vorab schon etliche Stunden investiert haben und die Seite www.stadtteilpokal.de auf den aktuellen Stand zu bringen.

Ist der größte Teil bereits organisiert?

Alle möglichen „Vorarbeiten“ sind soweit abgeschlossen, wobei die Vorbereitung der Halle (Bande, Rasen, Cafeteria…) sicherlich noch einen großen Berg Arbeit mit sich bringen wird.

Gibt es noch in irgendeinem Bereich Probleme in der Organisation?

Größere Probleme sind derzeit nicht absehbar. Das ein oder andere unerwartete Problem wird sich aber möglicherweise noch herausstellen, ganz ohne Schwierigkeiten ist ein solches Event sicherlich nicht zu organisieren.

Haben Sie sich eigentlich Tipps vom Vorausrichter, den Sportfreunden Obertalheim geholt?

Ja, hier möchten wir uns auch nochmals herzlich bei den SF Obertalheim und bei der SG Dettlingen-Bittelbronn bedanken, die uns jegliche gewünschte Information zur Verfügung gestellt haben. Das erste Treffen mit den SF Obertalheim fand bereits unmittelbar nach dem letzten Turnier statt.

Was wollten Sie denn genau wissen?

Vor allem, was sie an Getränken und Essen alles eingekauft hatten. Zudem haben wir eine Sponsorenliste erhalten, die wir abtelefoniert haben. Und dann war es natürlich auch gut zu wissen, mit welchen ungefähren Kosten wir zu rechnen haben.

Von Jahr zu Jahr ist das Turnier vom jeweiligen Ausrichter mit Neuerungen aufgewertet worden. Können Sie auch mit einer aufwarten?

Das von Ihrem Kollegen Gerd Braun als „Top Turnier“ betitelte Aktiventurnier am 29. Dezember (mit dem FC 08 Villingen und einer U 23 der Stuttgarter Kickers) wird dieses Jahr zum ersten Mal ausgetragen. Wie hoffen auf einen guten Zuschauerzuspruch, damit dieses Turnier möglicherweise zu einem festen Teil des Stadtteilpokalturniers werden wird.

Gab es Diskussionen im Vorfeld der Organisation, auf einige Highlights, wie zum Beispiel auf die ausführliche Video-Präsentation, aus Kostengründen zu verzichten?

Von unserer Seite war von vorneherein klar, das Turnier in gewohntem Rahmen auch mit der Video-Präsentation durchzuführen. Die positiven Rückmeldungen von Mannschaften außerhalb des Horber Stadtgebietes – die bei einem Jugendturnier anwesend waren – zeigen, zu welch attraktiver Veranstaltung sich das Horber Stadtteilpokal inzwischen entwickelt hat. Der Zuschauerzuspruch ist sicherlich einmalig in der Region und die Horber Fußballvereine können stolz darauf sein, dieses Turnier seit nunmehr 30 Jahren auf die Beine zu stellen.

Wann würden Sie von einem gelungen Turnier sprechen?

Wenn alle Beteiligten (Spieler, Funktionäre, Sponsoren, Zuschauer…) mit denen von uns geschaffenen Rahmenbedingungen zufrieden waren. Und wenn wir auch sportlich wieder spannende und attraktive Spiele geboten bekommen werden und nach Möglichkeit keine schwereren Verletzungen zu beklagen sind. Und so ehrlich sollte man sicherlich auch sein: wir den ein oder anderen Euro verdient haben.

Ihre Mannschaft war in den vergangenen Jahren – zuletzt Viertelfinale, davor zweimal siegreich – immer sehr erfolgreich bei diesem Turnier gewesen. Was trauen Sie Ihren Jungs zu?

Durch die neue Spielgemeinschaft mit dem TSV Dettingen ist das Spielerpotenzial sicherlich deutlich angestiegen. Die Finalrunde sollte zuerst mal das Ziel sein. In den Entscheidungsspielen benötigt man dann auch das entscheidende Quäntchen Glück, was jetzt sicherlich noch nicht vorhersehbar ist.

Wer ist für Sie der große Turnierfavorit beim Horber Stadtteilpokalturnier?

Zu allererst natürlich der Vorjahressieger und einzige Bezirksligist, die SG Altheim-Grünmettstetten. Wir können uns zusammen mit der SG Ahldorf-Mühlen und dem SSV Dettensee sicherlich nicht dagegen wehren, zum erweiterten Kreis der Titelanwärter zu zählen.

Zuletzt scheiterte Rexingen im Viertelfinale an Dettingen nach Neunmeterschießen. Dieses Spiel wird es ja nun nicht mehr geben können, weil Sie sich zusammengeschlossen haben. Ist Ihre Mannschaft nun noch stärker?

Sicherlich ist die Qualität hierdurch deutlich gestiegen und die entsprechenden Neuzugänge vor der Runde haben ebenfalls ihren Teil dazu beigetragen. Der Aderlass nach dem Bezirksligaabstieg war einfach zu groß, um unserem Nachwuchs auf lange Sicht wieder eine gut sportliche Perspektive zu bieten. Da wir mit dem TSV Dettingen schon seit Jahren im Jugendbereich harmonisch zusammenarbeiten, war eine Spielgemeinschaft im Bereich der Aktiven die logische Folge.

In der Kreisliga A 2 ist die SGM Rexingen/Dettingen dem großen Titelanwärter Gündringen dicht auf den Fersen. Reicht es für die Meisterschaft?

Wir sind mit dem bisherigen Saisonverlauf natürlich mehr als zufrieden und wollen auch so lange wie möglich um die beiden ersten Plätze mitspielen. Sollte es am Ende nicht reichen, haben wir trotzdem diese Saison über unseren Erwartungen gespielt. Bei der aktuellen Ausgangsposition werden wir aber alles daransetzen, das Ziel Bezirksliga schon dieses Jahr zu erreichen.

Wenn nicht in dieser Saison, dann sicherlich in der kommenden Saison. Die Bezirksliga ist mittelfristig doch schon Ihr Ziel, oder?

Ohne unserer Rexinger Aufstiegsmannschaft aus dem Jahre 2005 zu nahe treten zu wollen, ist das Potenzial der Spielgemeinschaft größer. Vorausgesetzt, die Truppe bleibt weitestgehend zusammen und jeder Spieler hat diesen möglichen Aufstieg als oberstes Ziel, dann kann es langfristig nur die Vorgabe Aufstieg in die Bezirksliga geben.

Jörg Essig über die Organisation des Horber Stadtteilpokalturniers
Jörg Essig spielt, seitdem er fünf Jahre alt ist, in Rexingen Fußball. Lediglich ein Jahr war er als Gastspieler in der A-Jugend des FC Horb im Einsatz gewesen. Der studierte Wirtschaftsingenieur ist seit sechs Jahren beim ASV Rexingen Abteilungsleiter/Fußball und seit diesem Jahr führt er gar zusammen mit den beiden Hellsterns Benjamin und Manuel den ASV Rexingen. Und wenn er nicht gerade Fußball spielt, dann kann man den 30-Jährigen auch auf den Tennisplätzen finden. Denn Essig greift für den TC Horb zum Schläger.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

12.12.2012, 12:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball