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Für mehr Sicherheit

Josef Bronner gab Tipps zum Einbruchschutz

Bei der Mitgliederversammlung von „Haus und Grund“ informierte Polizeihauptkommissar Josef Bronner, wie man mit welcher Sicherungstechnik Häuser und Wohnungen vor Einbrechern schützen kann.

05.11.2015

Sulz. Josef Bronner sagte am Dienstag, die Tageswohnungseinbrecher arbeiteten heutzutage schnell, geräuschlos und zielstrebig, gehen in der Regel davon aus, dann niemand zu Hause ist und haben es fast ausschließlich auf Geld und Schmuck abgesehen.

In der Regel seien die Einbrecher nicht gewalttätig, dennoch warnte Bronner davor, beim Zusammentreffen „den Helden spielen zu wollen“. Als Werkzeug reichen Einbrechern normalerweise ein oder zwei Schraubenzieher, mit dem sie hauptsächlich über rückwärtige, ebenerdige Fenster in die Wohnung gelangen.

Anhand eines anschaulichen Videofilms zeigte der Kriminalhauptkommissar auf, dass ein normales Fenster in acht Sekunden aufgehebelt werden kann, ohne den Griff zu betätigen. Insofern seien abschließbare Fenstergriffe auch nur ein bedingter Schutz. Bronner riet zu Fenstern mit einbruchshemmenden Beschlägen, die bei einem Neubau etwa 15 Prozent mehr kosten als normale Fenster, wobei die Beschläge auch nachträglich eingebaut werden können.

Bei Türen sei die Schwachstelle das Schließblech: Hier empfahl Josef Bronner ein einbruchshemmendes Schließblech. Lichtschächte sollten gegen ein Anheben gesichert werden, und auch Garagen sollte man selbst während der Gartenarbeit zumachen.

Grundsätzlich riet der Referent den Zuhörern, Fenster nie gekippt zu lassen, bei Abwesenheit ein Licht brennen zu lassen und die Haustüre immer abzuschließen. Wird dies nicht gemacht, ist man versicherungsrechtlich nicht versichert. Bronner ging auch auf Tressore oder Wertbehältnisse ein, die gut verankert werden sollten und wies darauf hin, dass es seit Juni 2014 eine KfW-Förderung für den Einbau einbruchhemmender Produkte gibt.

Auf entsprechende Nachfrage sagte der Hauptkommissar, dass Einbrüche mittlerweile nicht mehr nur entlang der Autobahn vorkommen, wie dies noch vor ein paar Jahren der Fall war. kpd

Info Die Polizeidirektion Tuttlingen berät unter Telefon 07 41 / 47 73 01 kostenlos über Sicherungstechnik und einbruchhemmende Produkte.

Josef Bronner gab Tipps zum Einbruchschutz

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05.11.2015, 12:00 Uhr

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