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Sport treiben, Erfolg erleben

Jugendsport: 89 Kinder trainieren eine Woche lang im Tübinger Sportinstitut

Auf dem Trampolin springen, mit dem Einrad fahren oder sich selbst verteidigen – 89 Nachwuchssportler sind dieser Tage bei der Kinder- und Jugendsportwoche im Tübinger Sportinstitut im Training.

07.09.2010
  • Marike Schneck

Tübingen. „Sporttreiben lernt man nur durchs Sporttreiben“, fasst Andreas Dietrich vom Institut für Sportwissenschaft, zusammen. Die Kinder sollen in dieser Woche ebenso ihre körperlichen Fähigkeiten erleben wie auch die integrativen Momente des Sports und befriedigende Erfolgserlebnisse. Zum Beispiel dann, wenn im Akrobatik-Kurs alle im gleichen Moment die Balance halten und eine menschliche Pyramide bilden. Wenn man beim Ballspielen der Gewinnermannschaft angehört oder beim Formationstanz nicht aus der Reihe fällt. Die Kinder sollen erleben wie es ist, in der Gruppe zu agieren, sich einzubringen und andere, manchmal auch Schwächere, zu integrieren.

Viele der Kinder hier kennen das bereits aus dem Verein. Andere haben außer in der Schule noch nie richtig Sport getrieben. „Es lässt sich hier beobachten, dass es Kinder gibt, die zum Beispiel keine einfache Rolle rückwärts machen können“, sagt Dietrich. „Das sind jene, die zu Beginn der Woche oft erstmal am Rand sitzen und die die Studenten öfters mal bei der Hand nehmen müssen.“

Die Angebotspalette bei der Kinder- und Jugendsportwoche ist ebenso riesig wie die Nachfrage: 89 Nachwuchssportler im Alter von neun bis 14 Jahren sind heuer dabei, die sich in den Gruppen Trampolinspringen, Akrobatik, Tanzen, Kampfsport, Mountainbiking, Ballsport, Orientierungslauf und als „Sportreporter“ einbringen.

Die Veranstaltung, die von 22 Studierenden im Rahmen des Seminars „Außerunterrichtliche Sportaktivitäten“ konzipiert worden ist und umgesetzt wird, wird in Kooperation von Sportinstitut, Volksbank und der Stadt Tübingen angeboten. Gemeinsam wollen die Verantwortlichen so dem gesellschaftlichen Auftrag zur gesundheitlichen Grundversorgung und Gesundheitsförderung Rechnung tragen.

Damit die Kinder und Jugendlichen zu ihren Erfolgserlebnissen kommen, ist Konstanz nötig. Die Studenten haben bei der Planung deshalb darauf geachtet, dass der Nachwuchs bei der Sache bleibt. Jeden Morgen von 9 bis 10.30 Uhr wird in den einzelnen Gruppen gearbeitet. Nach der Pause um 10.30 Uhr steht dann ein offenes Angebot auf dem Programm, bei dem sich die Kinder und Jugendlichen auch mal in anderen Sportarten ausprobieren können, ehe es um 12.30 Uhr ein gemeinsames Mittagessen gibt.

Das Programm geht noch bis einschließlich Donnerstag. Am Freitag sind dann die Familien eingeladen, sich anzuschauen, was die Kinder und Jugendlichen die Woche über gelernt haben. Anschließend soll gemeinsam Sport getrieben werden. „Ein Familiensporttag“, sagt Dietrich, „der gern angenommen wird.“

Jugendsport: 89 Kinder trainieren eine Woche lang im Tübinger Sportinstitut
Mit Tüchern, Keulen und Bällen jonglieren oder dem Einrad durch die Halle düsen – in der Gruppe der Akrobaten geht‘s besonders bunt zu. Bild: Sommer

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07.09.2010, 12:00 Uhr

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