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Stuttgart

Jung warnt vor schnellen Schlüssen nach Paris-Attentaten

Der Vorsitzende der deutsch-französischen Parlamentariergruppe im Bundestag, Andreas Jung (CDU), hat vor einer Vermischung der Attentate von Paris mit der Flüchtlingsdebatte gewarnt.

16.11.2015
  • dpa

Stuttgart. Im Südwestrundfunk (SWR) wandte er sich am Montag gegen schnelle Schlüsse. Die meisten Flüchtlinge seien eben vor jener Form des Terrors geflohen. Man wisse noch zu wenig über die Attentäter von Paris. Aber das, was bekannt sei, weise darauf hin, dass die Mehrheit der Täter nicht nach Frankreich oder Europa gekommen sei, sondern aus Frankreich oder Europa kämen. «Es gilt hier, mit Sensibilität die Ursachen und Hintergründe zu erforschen», sagte er. «Schnelle Antworten, gar Polemik, das wäre der falsche Weg.»

Der Abgeordnete aus dem Wahlkreis Konstanz distanzierte sich damit von Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU). Dieser hatte sich in der «Welt am Sonntag» für schärfere Kontrollen der nach Deutschland und Europa kommenden Flüchtlingen ausgesprochen. «Der Kontinent muss sich besser schützen vor Feinden, die vor nichts zurückschrecken», sagte er. «Die Zeit unkontrollierter Zuwanderung und illegaler Einwanderung kann so nicht weitergehen. Paris ändert alles.»

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16.11.2015, 12:00 Uhr

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