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Als der „Käfer“ laufen lernte: Wie Ferry Porsche nach Tübingen kam

Jungfernfahrt mit einem „Erlkönig“

Tübingen. Ohne Porsche wäre wohl keine VW-Erfolgsgeschichte namens „Käfer“ zustande gekommen.

23.06.2009
  • Wilhelm Triebold

Im Juni 1934 erhielt die damalige „Dr. Ing. h.c. F. Porsche GmbH, Konstruktionen und Beratung für Motoren- und Fahrzeugbau“ vom „Reichsverband der Automobilindustrie“ (RDA) den Auftrag, einen Volkswagen zu entwickeln.

Die ersten Prototypen wurden noch bei Ferdinand „Ferry“ Porsche zuhause in der Garage montiert, und schon im Januar 1935 war der Versuchswagen V 1 fahrbereit. Zwei Tage vor Heiligabend machte sich Ferry Porsche mit dem „V 2“ gleich selbst das schönste Weihnachtsgeschenk: das allererste VW-Cabrio (hier bei einer Testfahrt, mit Porsche am Steuer, 1936 auf dem Tübinger Marktplatz – und keiner guckt hin!).

Ein „Erlkönig“ also, ein noch nicht in Serie gegangener Prototyp, und allemal segensreicher als das, was die Nazis bald darauf unter „V 2“ verstanden. Die automobile Wunderwaffe namens Volkswagen wurde jedenfalls ein Renner und Exportschlager: Als 2003 der letzte „Käfer“ vom Band lief, waren in Wolfsburg oder anderswo 21,5 Millionen Exemplare produziert worden – mit Abstand das meist gebaute Auto der Welt.

Jungfernfahrt mit einem „Erlkönig“
Porsche 1936 auf dem Tübinger Marktplatz.

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23.06.2009, 12:00 Uhr

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