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Atemgerät arbeitete nicht mehr

KBF-Fahrer wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

Wegen fahrlässiger Tötung muss sich seit gestern ein 22-Jähriger vor dem Amtsgericht Reutlingen verantworten.

10.10.2014
  • dhe

Reutlingen. Am 7. Februar 2012 soll der damals 19-Jährige als Fahrer der Körperbehinderten-Förderung Mössingen (KBF) das Alarmsignal am Beatmungsgerät eines Mannes überhört haben, den er von der Reutlinger KBF-Tagesstätte nach Hause nach Pfullingen fuhr. Der 29-jährige Rollstuhlfahrer starb zwei Tage darauf infolge des erlittenen Sauerstoffmangels.

Der Fahrer arbeitete damals im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (Bufdi) bei der KBF. Laut Richter Sierk Hamann lässt sich der Fall nicht auf das Verhalten eines überforderten 19-Jährigen reduzieren: „Ein Bufdi fährt einen Menschen mit komplizierter Technik. Wie war er darauf vorbereitet?“ Möglicherweise gehe es um eine Tatbegehung durch Unterlassen.

Bei dem an Muskeldystrophie leidenden 29-Jährigen hatte sich bei jener Heimfahrt aus unbekannter Ursache der Schlauch zwischen Beatmungsgerät und Beatmungsmaske gelöst, was den Alarm auslöste. (Ausführlicher Bericht folgt.)

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10.10.2014, 12:00 Uhr

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