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Überwachung

Kameras in allen Bahnen und Bussen?

Die Landesverkehrsminister sprechen sich für eine flächendeckende Videoüberwachung in Bus und Bahn aus. Das geht aus einem Beschluss der Verkehrsministerkonferenz auf Usedom hervor.

16.04.2016
  • DPA

Heringsdorf. Damit solle das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste erhöht werden. Es müssten dazu aber Datenschutzvorgaben geändert werden.

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen begrüßte den Vorstoß. Videoüberwachung in Fahrzeugen und an Haltestellen sorge nachweisbar für mehr Schutz der Fahrgäste und der Mitarbeiter, sagte Verbandspräsident Jürgen Fenske in Berlin. Der Verband fordert allerdings bundesweit einheitliche Regelungen. Derzeit gebe es in den Ländern große Unterschiede, etwa bei der Speicherdauer der Aufzeichnungen, so ein Sprecher. Der Fahrgastverband Pro Schiene unterstützt den Vorstoß ebenfalls. "Für die Mehrheit der Fahrgäste verstärkt eine Videoüberwachung in Zügen und an Bahnhöfen das eigene Sicherheitsgefühl", sagte Verbandsgeschäftsführer Dirk Flege.

"Eine flächendeckende Videoüberwachung in Zügen und Bussen wäre der Einstieg in die Totalüberwachung des öffentlichen Raumes", sagte dagegen der Linke-Bundestagsabgeordnete Herbert Behrens. Die Grüne Irene Mihalic erklärte, dass die Überwachung keine Straftat verhindere, sondern bestenfalls deren Aufklärung fördere.

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16.04.2016, 06:00 Uhr

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