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Reutlingen

Kampf gegen schlechte Luft: Antrag der Umwelthilfe abgelehnt

Im Bemühen um bessere Luft für Reutlingen muss sich die Deutsche Umwelthilfe (DUH) in Geduld üben: Das Verwaltungsgericht Sigmaringen hat nach eigenen Angaben vom Montag einen Antrag der DUH abgelehnt, dem Land Baden-Württemberg ein Zwangsgeld aufzubrummen.

05.12.2016
  • dpa/lsw

Reutlingen. Die DUH hatte dies verlangt, weil das Land seiner Pflicht nicht nachkomme, den Luftreinhalteplan für Reutlingen fortzusetzen. Weil das Land noch nicht säumig ist, so die Auffassung des Gerichts, wurde das Zwangsgeld abgelehnt, im Beschluss aber ein Zeitplan festgehalten. DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch begrüßt dies: «Das Gericht hat bestätigt, dass der neue Luftreinhalteplan bis spätestens September 2017 vorliegen muss», sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Die DUH fordert beispielsweise Fahrverbote für Dieselfahrzeuge, um künftig Schadstoff-Grenzwerte einzuhalten, die in Reutlingen schon häufig überschritten wurden. Aufgrund einer Klage der DUH war das Land im Oktober 2014 vom Verwaltungsgericht dazu verpflichtet worden, den Plan für Reutlingen so zu ändern, dass Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxid eingehalten werden.

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05.12.2016, 19:06 Uhr | geändert: 05.12.2016, 18:11 Uhr

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