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WM-Skandal

Kanzleramt prüft Aktenlage

Die Affäre um ungeklärte Millionenzahlungen im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland beschäftigt höchste Stellen im Land. "Das Kanzleramt prüft derzeit die Aktenlage zur WM-Vergabe 2006", so teilte ein Regierungssprecher mit.

03.11.2015
  • SID

Berlin In die Bemühungen um den Zuschlag für das WM-Turnier 2006 war die Bundesregierung vor der Wahl im Jahr 2000 stark involviert. Der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder engagierte sich mehrfach persönlich für das Projekt und reiste mit dem Bewerbungskomitee im Juli 2000 auch zur Abschlusspräsentation nach Zürich. Auf Vermittlung der Regierung hatte der damalige WM-Bewerbungschef Franz Beckenbauer auch beim G7-Gipfel in Köln zusammen mit seinem Berater Fedor Radmann bei den wichtigsten Staats- und Regierungschefs für die WM in Deutschland geworben.

Bereits Mitte Oktober hatte die Bundesregierung kurz nach Veröffentlichung der ersten Korruptionsvorwürfe gegen die deutschen WM-Organisatoren vom Deutschen Fußball-Bund Aufklärung gefordert. Der DFB konnte den Transfer von 6,7 Millionen Euro an den Weltverband Fifa bislang nicht plausibel erklären. "Diese Berichterstattung bedeutet natürlich, dass die Vorwürfe aufgeklärt werden müssen. Das ist nicht Aufgabe der Bundesregierung, sondern das ist Aufgabe des DFB und der Fifa", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.

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03.11.2015, 12:00 Uhr

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