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Kasse so prall gefüllt wie das Punktekonto
Präsident Karl Hopfner (im Bild) bekannte sich während der Jahreshauptversammlung in München bedingungslos zu Franz Beckenbauer. Foto: dpa
FC Bayern legt wieder eine prächtige Klub-Bilanz vor - Herbsttitel gegen Hertha?

Kasse so prall gefüllt wie das Punktekonto

Im Spitzenspiel gegen Hertha wird ein Bayern-Schützenfest erwartet. Bei einem Sieg und einem Patzer des BVB ist die Herbstmeisterschaft fix. Auf der Hauptversammlung gab es schon einmal gute Zahlen.

28.11.2015
  • DPA/SID

München. Die Blitz-Herbstmeisterschaft ist möglich. Beim unverhofften Bundesliga-Spitzenspiel gegen Hertha BSC kann sich der FC Bayern München so früh wie nur in der Triple-Saison zur Nummer 1 nach der Hinrunde küren. Bei einem Erfolg gegen die Berliner und einem verpassten Sieg von Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart würde der deutsche Fußball-Meister auf jeden Fall als Spitzenreiter überwintern.

Vier Tage nach dem Torfest in der Champions League beim 4:0 gegen Piräus und am Tag nach der Jahreshauptversammlung ist der nächste Sieg auf dem Weg zur fünften Herbstmeisterschaft nacheinander fest eingeplant. Am Tag vor der Partie am heutigen Samstag (15.30 Uhr) in München fehlte Trainer Pep Guardiola den Bayern zeitweilig. Wegen des Todes einer Cousine war der Spanier morgens in die Heimat gereist, die Leitung des Abschlusstrainings lag in den Händen von Domenec Torrent. Am Abend wurde Guardiola zurück in München erwartet. Er soll heute - im Gegensatz zu dem an muskulären Oberschenkelproblemen leidenden Douglas Costa - wieder dabei sein.

Die derzeitige Ausnahmestellung der Bayern spiegelte sich auch auf der gestrigen Versammlung wider. Der Branchenführer erzielte in der vergangen Meistersaison einen Rekordgewinn von 23,8 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) betrug nie zuvor erreichte 111,3 Millionen Euro.

Der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2014/15 mit 523,7 Millionen Euro zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte über einer halben Milliarde Euro. In der Saison zuvor mit Zusatzeinnahmen aus der Klub-WM und dem europäischen Supercup-Finale war er um noch fünf Millionen Euro höher ausgefallen. "Maximaler sportlicher Erfolg bei wirtschaftlicher Solidität - das ist unsere Maxime", erklärte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Jan-Christian Dreesen.

Die größten Einnahmequellen war der Spielbetrieb mit 137,6 Millionen Euro. Auf der Ausgabenseite dominierten angesichts des mit vielen Topstars besetzten Luxuskaders erwartungsgemäß die Personalkosten mit 227,3 Millionen Euro.

Das Eigenkapital der FC Bayern München AG betrug 411,5 Millionen Euro. 7,5 Millionen Euro wurden als Dividende für die Aktionäre ausgeschüttet (25 Cent pro Aktie). Die Mitgliederzahl stieg auf über 270 000.

Im Wettbewerb mit den finanzkräftigen Vereinen insbesondere aus der englischen Premier League benötigt der FC Bayern auch in Zukunft sehr hohe Erlöse, um im Kampf um Topspieler mithalten zu können. Auf Einnahmezuwächse hofft der Rekordmeister gerade im Bereich der Fernsehgelder, die im zurückliegenden Geschäftsjahr 58,3 Millionen Euro ausmachten.

Auch um die Affäre um die Vergabe der WM 2006 ging es. "Franz Beckenbauer ist zurecht unser Ehrenpräsident - und wird es auch bleiben", bekannte sich Präsident Karl Hopfner bedingungslos zum langjährigen Präsidenten Franz Beckenbauer unter dem Beifall der mehr als 2500 anwesenden Mitglieder.

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28.11.2015, 08:30 Uhr

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