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Philipe Havlik

Katzenjammer

Der Paläontologe Philipe Havlik muss gehen. Wir berichteten („Ende eines Traumjobs“). Die Leserbriefdebatte geht weiter.

27.10.2014

Die feierliche Wiedereröffnung der Paläontologischen Sammlung der Universität am 2. Novmeber 2011 ist noch erinnerlich, jetzt kommt der große Katzenjammer: Der sehr verdienstvolle und vielgelobte Kustos wird am 31. Oktober vor die Tür gesetzt! Über die Gründe kann nur spekuliert werden. Ist die Senckenberg-Gesellschaft von der erzielten Energieersparnis (LED-Leuchten) von 90 Prozent so fasziniert gewesen, dass sie jetzt eine Personalersparnis von 100 Prozent folgen lässt?

Was selbst dem außen stehenden Beobachter zu denken gibt: Tübingen als stärkster Standort der Paläontologie in Deutschland mit fünf Lehrstühlen und einer weltweit bedeutenden Sammlung von 600 000 Objekten hat nicht nur den großartigen Philipe Havlik verdient, sondern zusät zliche Kustoden, die über die ausgestellten 3000 Objekte hinaus weitere Schätze dem Publikum zugänglich machen. Sollte die für den 2. November geplante Führung noch stattfinden, bei der Philipe Havlik „Die paläontologische Sammlung backstage“ zeigen will, kommt vielleicht noch etwas zu Tage, was hinter den Kulissen gespielt wird.

Udo Halbscheffel, Tübingen

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27.10.2014, 12:00 Uhr

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