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Elend

Kein Ende der Not auf Haiti

Vier Wochen nach dem Tropensturm droht eine Hungerkatastrophe.

02.11.2016
  • EPD

São Paulo. Hunger, Verzweiflung und Cholera-Alarm: Vier Wochen nach dem Hurrikan „Matthew“ beherrschen Elend und Hoffnungslosigkeit Haitis verwüsteten Süden. Doch die Weltöffentlichkeit nimmt kaum noch Notiz. Nur wenige Tage stand der bitterarme Karibikstaat nach der Naturkatastrophe mit mehr als 500 Toten und mindestens 350 000 Obdachlosen im Zentrum der Berichterstattung. Jetzt fühlen sich die Menschen erneut im Stich gelassen.

Anders als beim Erdbeben vor sechs Jahren, bei dem mehr als 300 000 Menschen ums Leben kamen, ist nicht die Hauptstadt, sondern die ohnehin vernachlässigte Peripherie betroffen. Kaum ein Baum, kaum eine Bananenstaude stehen noch. Die Boote der Fischer sind zerstört, Landwirtschaft nicht mehr möglich. Nach den Verwüstungen droht jetzt eine Hungerkatastrophe. Noch mehr Angst macht den Menschen die rapide Ausbreitung der Cholera. Hilfsorganisationen melden täglich steigende Infektionen. Die Hälfte der Bevölkerung hat derzeit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. epd

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02.11.2016, 06:00 Uhr

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