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Heilbronn

Kein Platz mehr für Zirkusse mit wilden Tieren

Zirkusse mit Wildtieren dürfen in Heilbronn nicht mehr ihre Zelte auf städtischen Plätzen aufschlagen. Der Gemeinderat hat ein entsprechendes Verbot ab 1. Januar 2016 beschlossen.

21.11.2015
  • HGF

Heilbronn "Elefanten und Tiger, die durch Reifen springen, haben im Zirkus nichts mehr zu suchen", beschrieb Oberbürgermeister Harry Mergel (SPD) einen gesellschaftlichen Wertewandel.

Von dem Verbot sind außer Elefanten und Tigern auch die Großwildtiere Löwen und Bären betroffen. Ebenso dürfen Menschenaffen, Tümmler, Delfine, Greifvögel, Flamingos, Pinguine, Nashörner und Wölfe nicht mehr in der Manege auftreten. Nur Appellcharakter hat die städtische Bitte, Affen, Raubkatzen, Kängurus, Robben, Krokodile, Antilopen und Schlangen "weder mitzuführen noch zur Schau zu stellen".

Der Beschluss gilt nicht für bereits bestehende Verträge. Deshalb kann der Heilbronner Weihnachtszirkus noch bis zum Jahr 2019 seine Raubtierdressuren vorführen.

Der Vorlage für die Ratssitzung ist zu entnehmen, dass auch Baden-Baden und Karlsruhe keine Zirkus-Gastspiele mit wilden Tieren mehr zulassen. In Stuttgart wird demnach der Cannstatter Wasen weiterhin vermietet, während andere städtische Areale gesperrt bleiben. In Heidelberg existierten zwar eher freiwillige Regeln für den Umgang mit Zirkustieren, einen Beschluss des Gemeinderates gebe es jedoch nicht.

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21.11.2015, 12:00 Uhr

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