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Kein Schmerzensgeld nach Sturz von Bierbank auf Volksfest
Biertische und Bänke. Foto: Andreas Gebert/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

Kein Schmerzensgeld nach Sturz von Bierbank auf Volksfest

Wer auf einem Volksfest zum Tanzen auf eine Bierbank steigt, muss damit rechnen, auch mal runterzufallen und sich zu verletzen.

13.04.2017
  • dpa/lsw

Stuttgart. Das Oberlandesgericht wies die Schadenersatzklage einer Frau ab, die im Oktober 2014 auf dem Cannstatter Wasen von der Bierbank fiel und sich am Tisch das Knie prellte. Tanzen auf einer Bierbank könne als «übliches Verhalten in einem Festzelt» angesehen werden, das für sich genommen niemandem vorwerfbar sei.

Die Klägerin hatte einem damals auf einer Nachbarbank tanzenden Besucher vorgehalten, sie durch einen Schlag in den Rücken zu Fall gebracht zu haben. Die Frau forderte von ihm Schmerzensgeld von mindestens 4000 Euro und Schadenersatz. Er sei «mehr oder weniger von der Bierbank gezogen worden» und habe das Gleichgewicht verloren, behauptete der Beklagte. Die Frau habe keinen anderen Ablauf beweisen können, entschied schon das Landgericht im August 2016.

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13.04.2017, 11:24 Uhr | geändert: 13.04.2017, 11:22 Uhr

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