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Kein bisschen nervös
Den ersten Platz belegte Angelina Schäfer (rechts im Bild), den zweiten Seraphine Neid (Mitte) und den dritten Marlen Höfer (links). Bild: Schmidt
Lesewettbewerb

Kein bisschen nervös

Gestern war das Finale des Lesewettbewerbs für Rottenburger Viertklässler.

25.11.2016
  • phi

Etwa vierzig Erwachsene nahmen gestern im ehemaligen Chorraum, oben im St. Martin Gemeindehaus Platz. Links an einem Tisch saß die Jury. Neun Kinder, zwei Jungen und sieben Mädchen lasen der Reihe nach selbst ausgewählte Texte vor. Es war das Finale des Lesewettbewerbs der vierten Rottenburger Grundschulklassen. Die Vorentscheidung traf jede beteiligte Schule vorab. Pro Klasse konnte ein Kind zum Finale ins Domgemeindehaus kommen.

Anspannung oder Nervosität war den Kindern kaum anzumerken. Sie hatten aus einer kleinen Liste ihr Buch ausgewählt, aus dem sie vorlesen wollten. Interessant war die Auswahl der Passagen, die einiges über die Stimmung zu verraten schienen, in der sich die Vorlesenden befinden, wenn da etwa einer der beiden Jungen eine Buchstelle vortrug, die von Ungerechtigkeit und der Angst zu enttäuschen handelte. Das Spektrum reichte von heiter und ausgelassen bis traurig.

Außerdem fiel auf, dass man als Erwachsener aus dem Blick verloren hat, wie kompliziert unsere Sprache bisweilen ist. Tauchte bei den Kindern ein schwieriges Wort auf, bei dem die Aussprache nicht beim ersten Anlauf klappte, versuchte sie oder er es einfach noch einmal, bis eben jede Silbe stimmte.

Nur ein Mädchen hatte den Klassiker „Emil und die Detektive“ von Erich Kästner ausgesucht und es war erfrischend, dass es zur Abwechslung mal nicht um magische Tiere, das Erlernen von Zaubersprüchen, „todschicke Flachbildschirmfernseher“, oder „voll peinliche“ Momente ging.

Die Viertklässler/innen lasen gut, waren mit Freude und Leidenschaft dabei. Die Jurorinnen zogen sich zurück und schritten dann zur Siegerehrung. Die ersten drei Plätze belegten Angelina Schäfer, Seraphine Neid und Marlen Höfer. Für alle teilnehmenden Kindern gab es einen Leseausweis der Dombücherei und eine Urkunde.

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25.11.2016, 01:00 Uhr

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