Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Kommentar zu Razzien bei Reichsbürgern

Keine Ausreden

26.01.2017
  • Christoph Faisst

Reichsbürger sollen Anschläge auf Asylbewerber, Juden und Polizisten geplant haben. Die jüngsten Festnahmen wegen des Verdachts einer terroristischen Vereinigung zeigen: Der Staat zeigt jenen, die das Deutsche Reich in den Grenzen von 1937 glorifizieren und die Bundesrepublik als „Besatzungskonstrukt“ verunglimpfen, die Zähne. Endlich. Denn viel zu lange wurden die Reichsbürger als Spinner abgetan, die allenfalls fähig sind, mit sandfarbenem Motorrad und Afrika-Korps-Emblem herumzuknattern.

Während sich die Behörden den Kopf zerbrechen, wie sie wenige hundert islamistische Gefährder im Auge behalten, ist unbemerkt eine Truppe von 10 000 Ewiggestrigen herangewachsen, die nichts anderes im Sinn hat, als die freiheitliche Gesellschaft zu zerstören – wenn es denn sein muss, auch mit Waffen, Angst und Schrecken.

Es ist höchste Zeit, dieser Bewegung mit aller Härte zu begegnen. Ein erster Schritt wäre die weitere Beschränkung jeglichen privaten Waffenbesitzes. Nach dem Skandal um die Neonazi-Terrorzelle NSU gibt es keine Ausrede mehr, auf dem rechten Auge blind zu sein.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

26.01.2017, 06:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Wirtschaft im Profil

Die aktuelle Ausgabe unseres Business-Magazins Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball