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Tengelmann

Keine Einigung mit Rewe

Trotz Ex-Kanzler Gerhard Schröder als Schlichter ist eine Lösung zur Zeit nicht in Sicht.

27.10.2016

Von AFP

Berlin. Das Schlichtungsverfahren unter Altkanzler Gerhard Schröder zur Zukunft von Kaiser?s Tengelmann dauert weiter an. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP ist die nächste Gesprächsrunde für heute angesetzt. Das Bundeswirtschaftsministerium wies einen Bericht zurück, wonach es bereits eine Einigung zwischen Tengelmann, Edeka und Rewe gebe.

Die „Lebensmittel-Zeitung“ hatte berichtet, Rewe solle eine festgelegte Zahl an Filialen von Edeka erhalten und wolle im Gegenzug seine Beschwerde gegen die Sondergenehmigung von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf zurücknehmen. Eine Liste mit den betreffenden Standorten in Berlin und Nordrhein-Westfalen liege dem Bundeskartellamt zur Einschätzung vor. Von den beteiligten Unternehmen wollte keines den Bericht kommentieren. Das Bundeskartellamt wies darauf hin, dass die Gespräche vertraulich seien.

Tengelmann, Edeka und Rewe hatten sich am Montag auf Vorschlag von Gabriel und Verdi-Chef Frank Bsirske auf die Schlichtung verständigt. Sie soll auf Grundlage der Ministererlaubnis, gegen die Rewe klagt, einen Interessensausgleich zwischen den Unternehmen ermöglichen. Für die Dauer des Verfahrens soll keine Kaiser?s-Tengelmann-Filiale an Dritte verkauft werden. Damit ist die bereits eingeleitete Zerschlagung der Supermarktkette vorerst gestoppt. afp

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Erstellt:
27. Oktober 2016, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
27. Oktober 2016, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 27. Oktober 2016, 06:00 Uhr

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