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Keine Mordermittlungen 30 Jahre nach Werner Nachmanns Tod
In Polizei-Westen gekleidete Polizisten stehen in Reutlingen. Foto: Silas Stein/Archiv dpa/lsw
Karlsruhe

Keine Mordermittlungen 30 Jahre nach Werner Nachmanns Tod

Gut 30 Jahre nach dem Tod des früheren Präsidenten des Zentralrats der Juden, Werner Nachmann, wird es keine Ermittlungen wegen Mordes mehr geben.

07.03.2018
  • dpa/lsw

Karlsruhe. Die Staatsanwaltschaft sehe keine Anhaltspunkte, die auf Mord hindeuteten, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet. Ende November 2017 hatte die Staatsanwaltschaft angekündigt, Hinweise auf eine Straftat im Zusammenhang mit Nachmanns Tod zu prüfen. Er war im Januar 1988 an Herzversagen gestorben.

Die Hinweise beruhten auf Ermittlungen einer Privatdetektei, über die die «Stuttgarter Zeitung» berichtet hatte. Eine Frau habe der Detektei etwas von Gift erzählt. Nachmann soll im Gespräch mit ihr den Verdacht geäußert haben, dass man ihm nach dem Leben trachte.

Nachmann, der ein Unternehmen in Karlsruhe betrieb, soll rund 30 Millionen Mark (etwa 15,3 Millionen Euro) veruntreut haben - Zinsen aus dem Geld zur Entschädigung von jüdischen Opfern des Naziregimes. Der Fall hatte damals großes Aufsehen ausgelöst.

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07.03.2018, 16:19 Uhr | geändert: 07.03.2018, 14:30 Uhr

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