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Keine Schließung
in diesem Jahr
Das Café Kipp ist die einzige Gastronomie am Marktplatz, die tagsüber geöffnet hat. Wenn es schließt, wird es in Horbs guter Stube noch ruhiger, als es jetzt schon ist. Bild: Kuball
Gastronomie

Keine Schließung in diesem Jahr

Das Café Kipp bleibt den Horbern 2018 auf jeden Fall erhalten. Das betont Helmut Kipp. Wie es im kommenden Jahr weitergeht, ist aber noch offen.

12.01.2018
  • Dagmar Stepper

Im Städtle wird ja gern gemunkelt. Ein Gerücht, das derzeit die Runde macht, betrifft das Café Kipp auf dem Marktplatz. „Das Café Kipp macht zu“, ist der Redaktion zugetragen
worden. Also auf zum Marktplatz, um Helmut Kipp persönlich zu fragen. Er steht gerade in der Backstube und dementiert solche Pläne. „Dieses Jahr haben wir auf jeden Fall noch offen“, bekräftigt der Bäcker- und Konditormeister.

Kipp weiß, dass die Leute in der Stadt darüber reden. Das war schon so, als das Ehepaar Kipp seine Filiale in der Neckarstraße Ende 2016 schloss. Ursache dafür war ein starker Rückgang der Laufkundschaft.

Damals gab es bereits Spekulationen, wie lange das Café am Marktplatz noch geöffnet sein würde. Doch Helmut Kipp legt sich nicht fest; auch nicht, wie es 2019 weitergehen wird. „Das entscheiden wir im Laufe des Jahres“, sagt er. Aber Kipp erwähnt auch das nahende Rentenalter: In diesem Jahr wird er 65.

Problematische Parksituation

Von den Kindern will niemand den traditionsreichen Familienbetrieb übernehmen. Kipp würde das Café und die Bäckerei daher am liebsten verkaufen. Das sei aber nicht so einfach. Die Interessenten stünden keineswegs Schlange. Kipp sieht die Gründe dafür unter anderem in der Lage. Zwar ist das Café mit einer Außenterrasse gesegnet, die einen grandiosen Blick auf das Neckartal bietet. Außenbestuhlung auf dem Marktplatz gibt es auch.

Das Café bietet hier außerdem die einzige Möglichkeit, mittags eine Kleinigkeit zu essen, Kaffee und Kuchen zu genießen. Die beiden anderen Gastronomiebetriebe am Marktplatz – das Gasthaus „Schiff“ und die Kulturgaststätte Kloster haben nur abends geöffnet.

Doch der Marktplatz ist nicht nur Segen, sondern auch Fluch. So sieht es zumindest Helmut Kipp. „Das Problem sind die raren Parkplätze. Die Leute wollen vor dem Haus parken“, sagt Kipp. Das Parkhaus am Marktplatz ist tagsüber oft belegt. Auf dem Marktplatz selbst gibt es kaum Parkmöglichkeiten. Aber zum Kuchenkaufen würden die Leute eben nicht gern durch die halbe Stadt laufen. Die fernere Zukunft des Café Kipp steht also noch in den Sternen.

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12.01.2018, 01:00 Uhr

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