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Tübingen

Keine Zentrale für Verbraucher

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg will in der Region eine Beratungsstelle eröffnen.

20.11.2015

Von sg

Tübingen. Die Stadt Reutlingen sei in Verhandlungen schon weit und habe bereits Räumlichkeiten angeboten, berichtete Ulrich Narr, Tübinger Fachbereichsleiter Kommunales, jetzt im Verwaltungsausschuss. Deshalb habe Tübingen sich nicht weiter bemüht, zumal die Stadt 70 000 Euro Sachkosten im Jahr tragen müsste und bereits über zahlreiche Beratungsangebote verfüge. Auch eine Filiale würde noch 25 000 Euro kosten, so Narr.

Die SPD-Fraktion hatte sich in einem Antrag zusammen mit dem Kreisseniorenrat um eine Beratungsstelle bemüht. Dorothea Kliche-Behnke (SPD) zeigte sich denn auch mit der Antwort der Verwaltung „nicht zufrieden“. Für manche Ältere sei der Weg nach Reutlingen zu beschwerlich. Sie schlug ersatzweise einen Beratungsnachmittag der Verbraucherzentrale im „Hirsch“ vor. Die Idee fand auch Hubert Wicker (CDU) gut, sagte aber auch, Reutlingen würde fürs erste genügen. Ernst Gumrich (Tübinger Liste) hätte sich mehr Engagement der Stadtverwaltung gewünscht und fand das Ergebnis „schade“. Vielleicht ergebe sich ja doch noch eine Gelegenheit. „Die 70 000 Euro wären gut angelegt.“

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Erstellt:
20. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
20. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. November 2015, 12:00 Uhr

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