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In Abschnitten bauen

Keine neue Lärm-Konzeption für B 28 neu

Die künftige Verkehrsbelastung auf der B 28 neu zwischen Rottenburg und Tübingen entspricht nach Ansicht des Verkehrsministeriums den Prognosen und rechtfertigt keine Änderungen der Lärmschutzkonzeption.

15.02.2010

Tübingen. Das bekam die Tübinger CDU-Bundestagsabgeordnete Annette Widmann-Mauz bei einem Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Andreas Scheuer (CSU) mitgeteilt. Die bei einer Verkehrszählung im Mai 2009 ermittelten Werte für die L 370 und die L 371 entsprächen denen, die dem Planfeststellungsbeschluss zugrunde liegen.

Im Abschnitt der L 370 zwischen Kiebingen und Bühl liege die Ver-kehrsbelastung aktuell demnach bei 14 300 Kraftfahrzeugen am Tag. Damit sei der Prognosewert von 16 050 noch nicht erreicht. Im Abschnitt der L 371 zwischen Wurmlingen und Hirschau betrage die Verkehrsbelastung 13 650 Kraftfahrzeuge in 24 Stunden. Der Prognosewert von 12 300 Fahrzeugen sei damit um 1350 Fahrzeuge überschritten. Diese Differenz wurde auf 1500 aufgerundet und als zusätzliche potentielle Verlagerungsmenge von der L 371 auf die B 28 neu angesetzt. Der ermittelte Schwerverkehrsanteil wurde ebenfalls hochgerechnet.

So nahm man nun 22 650 statt 21 150 Fahrzeuge als Berechnungsgrundlage. Mit der B 28 neu erhöhe sich der Lärmpegel tags um höchstens 0,7 und nachts um 0,9 Dezibel. „Eine Neubewertung des Lärmschutzes von Kiebingen auf Grund des Neubaus der B 28 a gegenüber dem Ergebnis der Planfeststellung lässt sich damit nicht begründen“, ist die Ansicht des Ministeriums. Annette Widmann-Mauz schlug vor, die B 28 neu zwischen Rottenburg und Tübingen in zwei Bauabschnitte aufzuteilen und das Vorhaben so zu beschleunigen. Scheuer sagte zu, die Anregung prüfen zu lassen.

Das fordert auch der für den Landkreis Tübingen zuständige FDP-Bundestagsabgeordnete Florian Toncar aus Böblingen in einem Schreiben an den Parlamentarischen Staatssekretär Jan Mücke, in dem er sich ebenfalls für einen raschen Bau einsetzt.

Die Arbeiten des Verkehrsministeriums für die Stellungnahme zum Schindhau-Basistunnel gegenüber dem Bundesrechnungshof sind Widmann-Mauz zufolge mittlerweile abgeschlossen. Staatssekretär Scheuer habe versichert, dass der Bund vom Konzept des langen Schindhaubasistunnels auch weiterhin überzeugt sei und diese Haltung auch gegenüber dem Bundesrechnungshof zum Ausdruck bringe. ran

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15.02.2010, 12:00 Uhr

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