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Berge von türkischen Spezialitäten

Kermes in der Moschee lockt viele Besucher / Führungen mit Ipekcioglu

„Das Wetter war herrlich, die Gäste wunderbar, und es ist alles ausverkauft. Was will man mehr?“, strahlte Ali Riza Ipekcioglu, Vorsitzender der Ömer- Moschee, am Sonntag, dem zweiten Tag der Kermes, mit der Sonne um die Wette.

05.11.2015

Von tenzile ezberci

Sulz. Die Mitglieder der Ömer-Moschee veranstalten zwei Mal im Jahr eine Kermes. „An Pfingsten gibt?s türkische Spezialitäten wie zum Beispiel Adana oder Döner?, erklärte der Vorsitzende der Kultur- und Begegnungsstätte. Schon diese Veranstaltung sei ein großer Erfolg gewesen, erklärte Ipekcioglu und fügte schelmisch grinsend hinzu: „Es scheint sich herumgesprochen zu haben, dass wir die allerbesten Adana haben?. Adana, das sind feurig scharfe Hackfleischspieße, die umgarnt von Salat und Soße in ein Fladenbrot eingepackt werden.

„Jetzt im Oktober ist es aber an der Zeit für Hamsi (Sardellen). Wir haben über 100 Kilogramm gekauft ? und es ist nichts mehr da?, erklärte der Vereinsvorsitzende sichtlich stolz. Stolz durfte Ipekcioglu wieder Mal nicht nur auf den reißenden Absatz, sondern auch auf seine vielen unermüdlichen und mit großer Freude engagierten Vereinsmitglieder sein.

Mit großer Begeisterung und ziemlich lautstark umwarben die Männer am Wochenende ihr leckeres Grillgut und erzeugten so das Gefühl, als befände man sich auf einem Bazar mitten im Orient.

Die Vereinsfrauen hingegen entführten ihre Gäste in Richtung der Schwarzmeerregion, wo die Hamsi das Leibgericht schlechthin sind. „Die Hamsi ist für Menschen aus der türkischen Schwarzmeerregion das, was für einen Schwaben die Spätzle sind?, erklärte Ipekcioglu. Typisch für die Zubereitung der ausgenommenen Sardelle sei das Drehen und Wenden des Fischchens in Maismehl. „Das macht die Hamsi knackig und kross?, verrieten die Frauen am Herd. Das Sahnehäubchen bekam das fertig frittierte Kunstwerk in Form von würzig riechenden Zwiebelringen und einer Viertel Zitrone.

Aber nicht nur Hamsi sowie Adana, Lahmacun (Hackfleischpizza) oder Gözleme (Fladenbrote gefüllt mit Käse, Kartoffeln oder Spinat) waren am Wochenende heiß begehrt sondern auch die Nachspeisen: Als allerstes ausverkauft war beim Naschwerk die Baklava, eine türkische in Zuckerwasser getränkte Süßspeise.

Während die Vereinsfrauen und -männer auf dem sonnenverwöhnten Parkplatz der Ömer-Mosche fleißig herumwerkelten und ihre Gäste mit allerlei Leckereien verwöhnten, gab sich Ipekcioglu seiner Lieblingsbeschäftigung hin: dem Begrüßen. Die Besucher der Kermes freuten sich jedenfalls über den herzlichen Empfang durch den Vereinsvorsitzenden, der die nicht-muslimischen Besucher durch die Räumlichkeiten der Kultur- und Begegnungsstätte führte.

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Erstellt:
5. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
5. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. November 2015, 12:00 Uhr

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