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Kern konsterniert, FPÖ poltert

25.06.2016
  • NORBERT MAPPES-NIEDIEK

Wien. Entsetzen links, Frohlocken rechts: Das sei „kein guter Tag für Großbritannien, für Europa“, aber es sei „auch kein guter Tag für unser Land“, so der österreichische Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ). Die Pro-Europäer hätten sich „viel zu defensiv“ verhalten, nun werde die EU an „Bedeutung und Stellung in der Welt“ verlieren. Für die rechte FPÖ spricht Parteichef Heinz-Christian Strache von einer Abstimmung gegen den „politischen Zentralismus, aber auch gegen den anhaltenden Migrationswahn“ und fordert den Rücktritt des Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker und des EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz.

Vor dem Brexit hatte sich die FPÖ auffällig zurückgehalten, wie immer, wenn große europapolitische Fragen konkret werden. Dabei sind EU, „Zentralismus“, „Brüsseler Bürokraten“ und „Gurkenkrümmungsgrade“ eines der beiden Kernthemen der Partei. Austrittswünsche allerdings äußert sie keine.

Außenminister Sebastian Kurz warnte derweil vor einem möglichen Dominoeffekt innerhalb der EU. Nach dem Brexit gebe es nun großen Veränderungsbedarf. Wenn eines der größten Mitgliedsländer austritt, könne „kein Stein auf dem anderen bleiben.“

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25.06.2016, 06:00 Uhr

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