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Heilbronn

Kiesewetter-Mord: Viele Ermittler emotional mitgenommen

Zehn Jahre nach dem Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter in Heilbronn ist der Fall für die damaligen Ermittler immer noch ein Trauma.

05.04.2017
  • dpa/lsw

Heilbronn. «Es gibt Kollegen, die dauerhafte – ich will jetzt nicht sagen Schäden – aber Einflüsse auf ihre Emotionen mitgenommen haben – bis heute», sagte der inzwischen pensionierte Chef der Heilbronner Kriminalpolizei, Volker Rittenauer, der «Heilbronner Stimme» (Donnerstag). Der 61-Jährige sagte über sich und die damaligen Fahnder: «Man kann keinen Frieden schließen.»

Der Polizistin Kiesewetter (22) und einem Kollegen wurde am 25. April 2007 in den Kopf geschossen, als sie in ihrem Streifenwagen Pause auf der Heilbronner Theresienwiese machten. Kiesewetter starb, ihr Kollege überlebte. Für die Bundesanwaltschaft sind die Neonazis Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos die Täter. Sie sollen zusammen mit Beate Zschäpe, die in München vor Gericht steht, den «Nationalsozialistischen Untergrund» gebildet haben, der für zehn Morde verantwortlich sein soll.

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05.04.2017, 17:25 Uhr | geändert: 05.04.2017, 17:21 Uhr

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