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Killer-Smile, Genie und Verführer
Jack Nicholson 2008 bei einer Film-Premiere in Tokio. Foto: dpa
Happy birthday, Jack Nicholson!

Killer-Smile, Genie und Verführer

US-Schauspieler Jack Nicholson war zwölf Mal für den Oscar nominiert, drei Mal bekam er ihn. Jetzt wird er 80.

22.04.2017
  • DPA

Los Angeles. Jack Nicholson hat in seinem Leben wenig ausgelassen. Er war zwar nur einmal verheiratet, 1962 bis 1968 mit Schauspielkollegin Sandra Knight, hat aber fünf Kinder von vier Frauen. Mit Anjelica Huston, der Tochter von US-Regisseur John Huston, führte er 13 Jahre lang eine stürmische Beziehung. Sie zerbrach endgültig, als er die beste Freundin seiner Tochter Jennifer, das Model Rebecca Broussard, schwängerte.

Der genialische Filmstar mit dem Killer-Lächeln war am 22. April 1937 als uneheliches Kind einer 18-jährigen Tänzerin in New Jersey zur Welt gekommen. Er wuchs bei ihren Eltern auf und erfuhr erst mit 37, dass seine ältere „Schwester“ June in Wahrheit seine Mutter war. Die Hollywood-Karriere begann mit Botenjobs in der Trickfilmabteilung von Metro-Goldwyn-Mayer. Seinen Durchbruch feierte er als alkoholsüchtiger Rechtsanwalt George Hanson im kultigen Road-Movie „Easy Rider“ (1969) mit Henry Fonda und Dennis Hopper auf der Suche nach Freiheit und Abenteuer. Den ersten Oscar als bester Hauptdarsteller verdiente er sich als Insasse einer Irrenanstalt: Die zerrissene, rebellische Figur des aufmüpfigen Klinikpatienten Randle McMurphy im vielfach preisgekrönten Film „Einer flog über das Kuckucksnest“ von 1975 ist bis heute seine Paraderolle. Darauf folgten Hits wie Roman Polanskis „Chinatown“ (1974), Stanley Kubricks „The Shining“ (1980) und „Die Ehre der Prizzis“ (1985).

Zwei weitere Oscars erhielt Nicholson für die Rolle des Ex-Astronauten und Säufers in „Zeit der Zärtlichkeit“ (1983) und des grantigen Neurotikers in der Komödie „Besser geht’s nicht“ (1997). Nominiert war er insgesamt zwölf Mal. In seiner letzten Hauptrolle spielte er 2008 einen todkranken Millionär, der im Krankenhaus mit seinem Bettnachbarn (Morgan Freeman) eine Liste all jener Dinge verfasst, die sie vor dem Tod noch erleben wollen. Anders als die Helden in „Das Beste kommt zum Schluss“ sei er mit seinem Leben zufrieden, sagt der verführerische Mime, der heute 80 wird. „Ich würde alles wieder genauso machen.“ dpa

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22.04.2017, 06:00 Uhr

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