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Bluttat in Metzgerei in Donzdorf

Kinder in Obhut von Freundin

Die drei Kinder der getöteten 25-Jährigen in Donzdorf bei Göppingen sind bei einer Freundin der Frau untergebracht worden.

04.04.2016
  • dpa/lsw

Donzdorf. Wegen der schweren Traumatisierung sei es wichtig, die Kinder in einem vertrauten Umfeld unterzubringen, sagte ein Mitarbeiter des Jugendamts Göppingen am Mittwoch. Beim Familiengericht sei für die Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren die Bestellung eines Vormundes beantragt worden. Es gebe eventuell die Chance, die Kinder langfristig bei Verwandten unterzubringen.

Die 25-Jährige war am Montag bei einer Messerattacke ihres ehemaligen Lebensgefährten in einer Metzgerei gestorben. Der mutmaßliche Täter ist der 37 Jahre alte ehemalige Lebensgefährte der Frau. Er sitzt in Untersuchungshaft. Die drei gemeinsamen, kleinen Kinder waren Augenzeugen der Bluttat.

Für den 37-Jährigen galt ein Annäherungsverbot für die Mutter, weil er in der Vergangenheit ihr gegenüber gewalttätig wurde, wie ein Sprecher der Polizei am Mittwoch bestätigte. Sie hatte ihn mehrmals wegen Körperverletzung angezeigt. Laut Medienberichten war er bis wenige Stunden vor der Tat am vergangenen Montag auf richterliche Anweisung noch in Polizeigewahrsam.

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04.04.2016, 14:31 Uhr | geändert: 06.04.2016, 17:30 Uhr

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